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Kampf gegen Doping : Ein Eid für die „Prinzipien des Sports“

  • -Aktualisiert am

„Doping ist ein Mörder der sportlichen Idee” Bild: Stiftung Deutsche Sporthilfe

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat ihre Richtlinien im Kampf gegen Doping drastisch verschärft. Mit einem Eid sollen die Athleten an die Prinzipien „Leistung, Fairplay und Miteinander“ gebunden werden. „Es ist ein Versprechen an den Sport“, sagte Geschäftsführer Illgner.

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          „Ich werde niemals versuchen, Erfolg durch Täuschung oder Betrug zu erzielen.“ So lautet ein Text-Baustein des neuen Eides, den ab diesem Donnerstag alle Sportlerinnen und Sportler leisten müssen, die von der Deutschen Sporthilfe unterstützt werden. Die Stiftung, die sich die materielle und ideelle Förderung des Sports auf die Fahnen geschrieben hat, will mit dem neuen Sporthilfe-Eid im Kampf gegen Doping und Manipulation ein Zeichen setzen.

          „Wir sehen diesen Eid als ein Versprechen an den Sport im Allgemeinen und an unsere Einrichtung“, sagte Michael Illgner, Vorsitzender der Sporthilfe-Geschäftsführung. Die unterstützten Athleten sind von nun an verpflichtet, die „Prinzipien des Sports“ - von der Sporthilfe als „Leistung, Fairplay und Miteinander“ definiert - zu verteidigen, zudem „niemals zu dopen“, sowie gegen jede Art der Leistungsmanipulation aufzustehen.

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