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Jaroslawa Schwedowa : „Goldenes Ei gelegt“

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„Ich habe heute ein goldenes Ei gelegt“: Jaroslawa Schwedowa freut sich über ihren historischen Satzgewinn Bild: REUTERS

6:0 und 6:4 gewinnt Jaroslawa Schwedowa in der dritten Runde in Wimbledon gegen Sara Errani. Soweit nicht ungewöhnlich - doch dabei gelingt ihr mit einem „Golden Set“ ein historisches Kunststück. Das gab es bei einem Grand Slam seit 1968 noch nie.

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          Die Kasachin Jaroslawa Schwedowa hat in Wimbledon als erster Tennisprofi einen „Golden Set“ bei einem Grand-Slam-Turnier gewonnen. Sie feierte am Samstag 24 Punktgewinne in Serie zum Auftakt ihres 6:0, 6:4-Drittrundensieges gegen die italienische French-Open-Finalistin Sara Errani.

          „Ich habe heute ein goldenes Ei gelegt“, twitterte die Nummer 65 der Tenniswelt. Im Achtelfinale trifft die 24-Jährige auf die vierfache Wimbledon-Siegerin Serena Williams (Vereinigte Staaten). Seit Beginn der „Open Era“ 1968 gelang dieses historische Kunststück laut der Damenprofitennis-Organisation WTA noch keinem Tennisprofi bei einem der vier wichtigsten Turniere des Jahres.

          French-Open-Finalistin Sara Errani war froh, wenn sie im ersten Satz überhaupt an den Ball kam

          In den Statistiken werde nur ein „Golden Set“ bei dem Herrenturnier in Delray Beach (Florida) aus dem Jahr 1983 geführt. Damals gab der Amerikaner Bill Scanlon beim 6:2, 6:0 gegen den Brasilianer Marcos Hocevar im zweiten Durchgang keinen einzigen Punkt ab.

          Schedowas nächste Gegnerin Serena Williams meinte dazu nur lapidar: „Golden Set?! Ich dachte erst „Häh, sie hat die vier Grand-Slam-Turniere und Olympia gewonnen?“ Der „Golden Slam“ ist die einzige goldene Sache, die ich kenne.“ Weiter witzelte sie: „Hoffentlich kann ich einen Punkt gegen sie gewinnen.“

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