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Rugby-WM : Japan trumpft auf

  • Aktualisiert am

Japans Rugby-Nationalspieler feiern den Einzug ins WM-Viertelfinale Bild: AFP

Wegen des Taifuns wurden bei der Rugby-WM drei WM-Spiele abgesagt. Gastgeber Japan konnte spielen und qualifizierte sich erstmals fürs Viertelfinale. Dort wartet nun aber einer der großen Favoriten.

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          Japan hat seinen Siegeszug bei der Rugby-Weltmeisterschaft im eigenen Land fortgesetzt und sich erstmals für ein WM-Viertelfinale qualifiziert. Die Asiaten setzten sich am Sonntag in einem ebenso spannenden wie hochklassigen Spiel 28:21 gegen Schottland durch. Mit vier Erfolgen aus vier Spielen beendeten die Japaner die Vorrundengruppe A als Tabellenerste. Im Viertelfinale am 20. Oktober geht es für sie jetzt gegen Mitfavorit Südafrika. Die Japaner werden von dem aus Neuseeland stammenden Jamie Joseph trainiert. Auch der Teamkapitän, Michael Leitch, ist ein gebürtiger Neuseeländer.

          Zuvor hatte sich am Sonntag Wales durch ein 35:13 über Uruguay den Sieg in der Gruppe D gesichert. Die Waliser treffen dadurch im Viertelfinale auf Frankreich. Titelverteidiger Neuseeland spielt gegen Irland, England muss sich mit Australien auseinandersetzen. Irland, sehr hoch gehandelt bei diesem Turnier, war am Samstag in Fukuoka durch einen klaren Sieg ins Viertelfinale eingezogen. Die als Weltranglisten-Erste ins Turnier gestarteten Iren ließen Samoa beim 47:5 keine Chance. Das irische Team machte in der ersten Halbzeit mit drei Versuchen und einer 21:0-Führung schon alles klar und steckte auch eine Rote Karte problemlos weg.

          Drei Spielabsagen wegen des Taifuns

          Wegen des Taifuns Hagibis waren am Wochenende drei WM-Spiele abgesagt worden. Die für Samstag angesetzten Begegnungen zwischen Titelverteidiger Neuseeland und Italien sowie zwischen England und Frankreich fielen deshalb aus. Italien verpasste dadurch die kleine Chance, sich noch für das Viertelfinale zu qualifizieren. Am Sonntag wurde auch das Duell Namibia gegen Kanada in Kamaishi abgesagt. Für den weiteren Turnierverlauf allerdings hätte der Vergleich zwischen den beiden schon ausgeschiedenen Teams nur noch statistische Bedeutung gehabt.

          Viertelfinale der Rugby-WM

          Samstag, 19. Oktober
          England - Australien (Oita)
          Neuseeland - Wales (Tokio)

          Sonntag, 20. Oktober
          Wales - Frankreich (Oita)
          Japan - Südafrika (Tokio)

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