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Tennis in Kitzbühel : Struff verpasst Halbfinale bei „Thiems7“

  • Aktualisiert am

Knapp gescheitert: Jan-Lennard Struff verliert in Kitzbühel. Bild: dpa

Der Gastgeber bremst Jan-Lennard Struff aus: Der deutsche Tennisprofi unterliegt Mitorganisator Dominic Thiem beim Turnier in Kitzbühel. Statt eines Handschlags gibt es nach dem Halbfinale einen Gruß mit den Schlägern.

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          Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff hat beim Showturnier „Thiems7“ den Einzug in das Halbfinale verpasst. Der 30 Jahre alte Sauerländer musste sich am Donnerstag in seinem letzten Gruppenspiel dem Australian-Open-Finalisten und Mitorganisator Dominic Thiem in 83 Minuten mit 4:6, 6:7 (3:7) geschlagen geben.

          Zuvor hatte Struff in Kitzbühel auch gegen den Russen Andrej Rubljow verloren und sein Match gegen Casper Ruud aus Norwegen gewonnen. „Ich wäre natürlich gerne weitergekommen und hätte gerne das Halbfinale gespielt“, sagte Struff bei Servus-TV, zeigte sich aber „sehr dankbar für dieses Event in dieser sehr schwierigen Zeit“.

          Struff war als Folge der positiven Corona-Fälle bei der Adria-Tour des Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic in das Teilnehmerfeld nachgerückt und ersetzte den infizierten kroatischen Profi Borna Coric. In Kitzbühel waren nach Veranstalter-Angaben alle Spieler nach ihrer Ankunft negativ auf Covid-19 getestet worden.

          „Dass wir überhaupt Matches haben, ist super“, sagte der Weltranglisten-34. Struff. Aus Rücksicht auf die Vorsichtsmaßnahmen der Coronavirus-Krise verzichtete er nach dem Match auf den im Tennis üblichen Handschlag am Netz. Stattdessen hielten der Weltranglisten-Dritte Thiem und Struff ihre Schläger aneinander.

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