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Italiens Sportwunder : Gruß an „Dottore Epo“

  • -Aktualisiert am

Erfolgreiche Sportnation: Italien freut sich über Titel und Triumphe. Bild: dpa

Der internationale Sport feiert in diesem Jahr italienische Wochen. Das wirft eine entscheidende Preisfrage auf: Kann das alles mit rechten Dingen zugehen?

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          Ach, Italien, wie schön bist du! Und strahlende Sportnation, vom Fußball über Hundertmeterlauf bis zum Radfahren. Es gibt Experten, die glauben, wenn es in diesem Jahr Weltmeisterschaften im Langstrecken-Stricken und im Knödelessen gegeben hätte, dann hätten auch dort Italiener gewonnen.

          Die Kommentatoren im Land schwärmten diese Woche von dem neuen Teamgeist, der die Nation auf ihrem Stiefel habe zusammenrücken und die Athleten des Landes exzeptionelle Leistungen erbringen lassen. Und ehrlich, wir freuen uns mit ihnen und haben eigentlich gar nicht viel Lust, den Glücklichen in ihrem Ristorante Fantastico in die Minestrone zu spucken, aber es geht nicht anders.

          Die Preisfrage lautet: Kann das alles mit rechten Dingen zugehen? An der Spitze ist es eng, und sprunghafte Leistungssteigerungen, ob nun bei Individuen oder Nationen, sind leider verdächtig.

          Es wird noch genauer hinzusehen sein in dem Land, das Michele Ferrari hervorgebracht hat, genannt „Dottore Epo“, der Lance Armstrong den Turbo verlieh. Und seinen berüchtigten Lehrer Francesco Conconi, den Initiator eines früheren italienischen Sport-Wunders. Offenbar gibt es die immer wieder.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

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