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Ironman Hawaii : Der Lebenstraum des umstrittenen Scheichs

  • -Aktualisiert am

Nasser bin Hamad al-Khalifa qualifizierte sich nach vier Jahren für den Ironman auf Hawaii (Bild von 2015). Bild: Picture-Alliance

Nasser bin Hamad al-Khalifa landete mit einem Jumbo und einer Armada Leibwächtern auf dem Dorfflughafen auf Hawaii. Er hat sich sportlich für den Ironman qualifiziert. Doch es gibt Vorwürfe gegen den Sohn des Königs aus Bahrein.

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          Gewöhnlich ist Kailua-Kona auf Big Island ein verschlafenes Örtchen. Hang loose – das Leben plätschert entspannt dahin. Die Touristen, der Kaffee, die Früchte, die Fische ernähren die Menschen auf der größten hawaiianischen Insel. Größere Aufregungen sind nicht vorgesehen, es sei denn, der Vulkan Kilauea spuckt mal wieder Feuer wie in diesem Frühsommer, oder die Hurrikan-Saison sorgt für Wirbel. Während einer Woche im Oktober herrscht allerdings auch ohne die Naturgewalten Hektik und Betriebsamkeit in Kailua-Kona.

          Dann ist Triathlon-Jahreszeit und zweieinhalbtausend Athleten fallen in den Ort ein, um bei der Ironman-Weltmeisterschaft an den Start zu gehen. Dass dann Ausnahmezustand herrscht, wird dieser Tage schon auf dem Airport in den Lavafeldern vor Kona deutlich. Dort, auf dem internationalen Dorfflughafen, wo es weder Gates noch Abfertigungshallen gibt und das Gepäckband unter einem Hüttendach auf Koffer wartet, steht seit ein paar Tagen eine weiße Boeing 747, ein Jumbo-Jet. Er gehört Scheich Nasser bin Hamad al-Khalifa aus Bahrein.

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