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Triathlet Kienle : Sportroboter, am besten mit Herz

Vermessen und vernetzt: Der moderne Triathlet wie Sebastian Kienle arbeitet mit Datenanalyse. Bild: Greg Funnell

Es ist wie Rocky gegen Drago, sagt Sebastian Kienle: Bei der Optimierung des Athleten übernehmen Datenanalyse und Künstliche Intelligenz die Steuerung. Am Ende aber entscheidet auch beim Ironman Hawaii der menschliche Wille.

  • -Aktualisiert am
          6 Min.

          „Hast du eineiige Zwillinge und der eine setzt alles an Technologie ein, was zur Verfügung steht, und der andere ist ohne unterwegs, dann wird der mit der Technologie den anderen immer schlagen.“

          Michael Eder

          Sportredakteur.

          Sebastian Kienle, Sieger Ironman Hawaii 2014

          Technologie, Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Datenflut – all das wird die Welt von Grund auf verändern. Irgendwann auch den Sport und schon bald ganze Disziplinen. Im Ironman-Triathlon weist die Entwicklung der Trainingssteuerung schon jetzt in diese Richtung. In der Ironman-Weltspitze wird die Optimierung der Körper in einer Weise vorangetrieben, die erahnen lässt, wohin sich Training und Wettkampfsteuerung im Spitzen-, aber auch im Amateur- und Freizeitsport entwickeln werden: hin zur Generierung und Anpassung von Trainingsplänen durch die Auswertung von riesigen Datenmengen in Echtzeit. Datenmengen, die Athleten von der Sohle bis ins Gehirn hinein erfassen.

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