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Hertha BSC Berlin in der Krise : Trennung ohne Riss

  • -Aktualisiert am

„Es handelt sich in meinem Fall um eine private Situation, die ich nebenbei nicht managen kann“: Carsten Schmidt über seinen Rücktritt Bild: dpa

Sportliche Talfahrt, Durchstechereien wie in der Bundespolitik: Der Hauptstadtklub kommt nicht zur Ruhe. Aus privaten Gründen verlässt Hauptgeschäftsführer Carsten Schmidt die Hertha.

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          Mit Pressegesprächen zu wichtigen Anlässen hat Werner Gegenbauer Erfahrung. Als Präsident von Hertha BSC meldet er sich ein- bis zweimal im Jahr immer dann zu Wort, wenn es etwas Erfreuliches zu verkünden gibt oder wenn die Dinge aus dem Ruder laufen. So geschehen bei der Verkündung vom Einstieg des Investors Lars Windhorst oder bei der überstürzten Flucht des Trainers Jürgen Klinsmann.

          Am Mittwoch saß Gegenbauer nun wieder auf dem Podium und musste den Abschied eines Mannes bekannt geben, den er und weitere Präsidiumsmitglieder vor weniger als einem Jahr angeheuert hatten. Hauptgeschäftsführer Carsten Schmidt verlässt Hertha BSC nach gut zehn Monaten, wegen „einer privaten gesundheitlichen Herausforderung im engsten Familienkreis“, wie er sagte. Konkreter wollte er in diesem Zusammenhang nicht werden. Schmidt widersprach energisch Gerüchten, dass Unstimmigkeiten zwischen ihm und einzelnen Gremien mit ausschlaggebend für diesen Schritt seien. „Ich habe zu keinem Zeitpunkt irgendwelchen Widerstand gegen Initiativen gespürt, die ich angestoßen habe. Null Komma null. Es gibt keinen Riss, es gab keinen Riss, und es wird keinen Riss geben. Nur handelt es sich in meinem Fall um eine private Situation, die ich nebenbei nicht managen kann“, sagte Schmidt. Dass es keine internen Zerwürfnisse gab, deckt sich mit Informationen der F.A.Z. „Wir haben nach Lösungen gesucht, die für uns einfach nicht zu finden waren, und so haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden“, sagte Präsident Gegenbauer.

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