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Helikopter-Absturz mit Tochter : Neue Details zum Tod von Kobe Bryant

  • Aktualisiert am

Tragisches Unglück: Kobe Bryant und Tochter Gianna Bild: AP

Nach dem tragischen Tod des ehemaligen Basketball-Stars Kobe Bryant haben Ermittler nun einen neuen Untersuchungsbericht zum Absturz des Hubschraubers vorgelegt. Darin äußern sie auch eine Vermutung zur Ursache des Unglücks.

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          Der Pilot des Hubschraubers, der mit dem früheren Basketball-Star Kobe Bryant und dessen 13-jähriger Tochter Gianna Anfang des Jahres in der Nähe von Los Angeles verunglückt ist, hat wohl in dichten Wolken unmittelbar vor dem Absturz die Orientierung verloren, wie die Ermittler am Mittwoch berichteten.

          Eine vorläufige Analyse der letzten Momente des Fluges, die am Mittwoch von der Nationalen Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB) veröffentlicht wurde, ergab, dass der erfahrene Pilot möglicherweise „falsch eingeschätzt“ hatte, ob die Nase seines Hubschraubers nach oben oder unten gerichtet war. Auch habe der Pilot den Fluglotsen zu diesem Zeitpunkt berichtet, dass er auf „viertausend Fuß“ (etwa 1,2 Kilometer) Höhe steigen würde, während er eigentlich mit hoher Geschwindigkeit dem Boden entgegenflog, erklärte das NTSB.

          Die neuen Informationen, die in einem mehr als 1.000 Seiten umfassenden öffentlichen Bericht enthalten sind, lassen jedoch noch keinen endgültigen Schluss zu, was den Absturz vom 26. Januar konkret verursacht hat. Bei diesem Unglück waren alle Insassen des Hubschraubers um Leben gekommen, darunter der frühere NBA-Profi Bryant mitsamt Tochter und sieben weitere Personen.

          Wrackteile des Hubschraubers vom Typ Sikorsky S-76 an der Absturzstelle deuteten darauf hin, dass die Triebwerke während des Absturzes in Betrieb waren, weshalb die Ermittler einen Triebwerksausfall als Ursache für das Unglück ausschließen. Auch gebe es keinerlei Anzeichen von Drogen oder Alkohol m Körper des Piloten, so das NTSB.

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