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HC Erlangen : Das Tor zur neuen Handball-Welt

  • -Aktualisiert am

„Neue, frische Kraft in der Region“: Andreas Schröder ist mit dem HC Erlangen auf dem Vormarsch. Bild: Imago

Die Bundesliga gilt als stärkste Handball-Liga überhaupt. Vereine mit kleinerem Etat müssen mit Kreativität ihre Rolle finden – zum Beispiel der HC Erlangen, der in die Fremde geht.

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          Der Busverkehr zwischen Erlangen und Nürnberg hat Zuwachs bekommen. Motor dieser Entwicklung ist der expandierende HC Erlangen. Zu seinen Heimspielen in der Nürnberger Sportarena richtet der Handball-Bundesligaverein bis zu vier kostenlose Shuttle-Busse ein, genutzt werden sie jeweils für die rund 40 Kilometer lange Strecke von mehreren hundert Anhängern. Der Handballklub, der das sportliche Aushängeschild der Hugenottenstadt ist, geht an den Spieltagen über Stadtgrenzen hinweg fremd. Und hat in der Metropolregion Nürnberg ein zukunftsträchtiges, sportliches Zuhause gefunden. Die Arena sei „der Türöffner in eine neue Welt“ gewesen, sagt der Erlanger Geschäftsführer Rene Selke. „Wir hatten gar keine Wahl. Erste Liga in Nürnberg – oder gar nicht.“

          Denn in der Universitätsstadt gab es keine bundesliga-taugliche Halle für den momentanen Tabellenelften. 800 bis 1000 Zuschauer begrüßten die Erlanger pro Spiel, als sie noch zum Spielbetrieb der zweiten Liga gehörten. Mit dem Umzug in die Arena wurden es „über Nacht“ (Selke) 3500 im ersten Erstliga-Jahr. Heute beträgt der Publikumszuspruch im Schnitt zwischen 4000 und 5000, gegen die Topklubs ist die Arena mit 8300 Zuschauern voll besetzt. „In Bayern haben wir im Handball eine gewisse Monopolstellung“, sagt Selke und verweist auf die Autokennzeichen aus dem ganzen Bundesland auf den Parkplätzen vor der Arena. In Bayern sind die Mittelfranken der einzige gehobene Handball-Bundesliga-Standort.

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