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Hawaii : Der wilde Tanz auf den Riesenwellen

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Nach jedem Sturz werden die Surfer von der Welle unter Wasser gedrückt Bild: REUTERS

Auf der Hawaii-Insel Oahu waren die Wellen erstmals seit fünf Jahren wieder so hoch, dass die Surfer zum traditionellen „Eddie“-Wettbewerb antreten konnten. Tausende Schaulustige kamen, um die Wellenreiter in der haushohen Brandung zu sehen.

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          Riesenwellen im Pazifik haben Topsurfer aus aller Welt zu einem seltenen Wettkampf auf die Hawaii-Insel Oahu gelockt. Veranstalter des Wettbewerbs „The Eddie“, in Gedenken an den legendären Wellenreiter Eddie Aikau, gaben am Dienstagmorgen (Ortszeit) grünes Licht für 28 geladene Surfer, ihre Kräfte in über zwölf Meter hohen Wellen zu messen. Der Wettkampf wurde zuletzt 2004 ausgetragen, als die Wellen die erforderliche Mindesthöhe von rund sieben Metern erreichten.

          Ein Sturm im Nordpazifik brachte seit Tagen haushohe Brandungswellen mit sich. Tausende Zuschauer verfolgten das Spektakel. Wie die Zeitung „Honolulu Advertiser“ berichtete, wurden am Dienstag im Laufe des Tages über 15 Meter hohe Wellen erwartet. Neben der Surfelite aus Hawaii, darunter Mark Healey und Bruce Irons, nahmen auch Spitzensportler vom amerikanischen Festland, aus Chile, Australien und Japan teil.

          „Wir wollen, dass Leute mitmachen, die es nicht erwarten können, sich über die Wellenkante zu ziehen und sich dann acht Meter hinabzustürzen“, sagte der Chef des Sponsoren Quiksilver, Bob McKnight. Die Veranstaltung wurde seit 1985 sieben Mal ausgetragen. Der berühmte Rettungsschwimmer und Surfer Eddie Aikau war 1978 im Alter von 31 Jahren nach einem Bootsunfall ertrunken.

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