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Handball-Bundesliga : Die Recken rutschen ab

  • Aktualisiert am

Wieder verloren: Hannovers Evgeni Pevnov enttäuscht Bild: dpa

Außenseiter Hannover-Burgdorf fällt in der handball-Bundesliga langsam aber sicher hinter die Etablierten zurück. In der Champions League kassiert Flensburg-Handewitt die nächste Niederlage.

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          Im Titelkampf der Handball-Bundesliga hat die TSV Hannover-Burgdorf weiter an Boden verloren. Die Niedersachsen kassierten am Sonntag beim SC DHfK Leipzig eine 27:30 (11:15)-Niederlage und fielen mit 20:8 Zählern auf Rang fünf hinter die Rhein-Neckar Löwen und die Füchse Berlin zurück. An der Tabellenspitze ziehen weiter Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt (24:6) und Pokalsieger THW Kiel (22:4), die am Wochenende in der Champions League beschäftigt waren, ihre Kreise.

          Für Hannover deutete sich die zweite Pleite in Serie nach dem 23:32 in Kiel schon in der ersten Halbzeit an. Nach dem Wechsel zogen die Leipziger, bei denen Nationalspieler Franz Semper mit neun Treffern herausragte, phasenweise sogar auf neun Tore davon.

          Bereits am Samstag waren die Rhein-Neckar Löwen dank eines mühevollen 28:24-Sieges bei GWD Minden auf den dritten Tabellenrang geklettert. DHB-Kapitän Uwe Gensheimer war mit sieben Toren erfolgreichster Schütze für die Mannheimer.

          Im Abstiegskampf landete der TVB Stuttgart einen ungefährdeten 29:24 (13:8)-Erfolg gegen Schlusslicht HSG Nordhorn-Lingen. Mit 8:20 Punkten verbesserten sich die Schwaben zumindest auf Platz 15. Weiter unten drin hängt auch der HC Erlangen (10:18) nach dem 25:31 gegen die HSG Wetzlar.

          Unterdessen dauert die Durststrecke der SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Champions-League weiter an. Gegen den dänischen Titelträger Aalborg HB gab es für den deutschen Meister am Sonntag eine 29:32 (15:18)-Heimniederlage. Nach der sechsten internationalen Pleite in Serie bleibt die SG mit jetzt 7:13 Punkten Fünfter der Gruppe A. Beste Werfer des Abends waren Göran Johannessen mit fünf Toren für Flensburg sowie Henrik Möllgaard, Janus Smarason und Sebastian Barthold mit je sieben Toren für Aalborg.

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