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Handballtrainer Wandschneider : „Einige Titel sind hohl“

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„Die Bundesliga zermalmt dich“: Kai Wandschneider, Handball-Lehrer bei der HSG Wetzlar. Bild: Claus Bergmann

Wetzlars Kai Wandschneider – ein erfolgreicher Handballtrainer, ein kritischer Geist. Er behauptet: „Wir könnten viel mehr aus unserer Sportart herausholen.“

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          Ein kluger Kopf als Handballtrainer: Der 58 Jahre alte Kai Wandschneider hat die HSG Wetzlar als Ausbildungsverein in der Bundesliga etabliert und in Mittelhessen zahlreiche Nationalspieler entwickelt. Am Samstag bei der Pokalendrunde in Hamburg spielt die HSG im Halbfinale gegen die TSV Hannover-Burgdorf – und hofft als Außenseiter auf den Pokalsieg gegen den SC Magdeburg oder die Rhein-Neckar Löwen.

          Sie sind in der Szene ein respektierter Außenseiter. Sehen Sie sich auch so?

          Ich habe mich zwischen Sicherheit und Freiheit immer für Freiheit entschieden. Man kann mich überzeugen, umstimmen, mit mir diskutieren. Aber ich setze klare Grenzen. Ich mache keinen anderen von mir abhängig durch Macht. Ich begebe mich nicht in die Abhängigkeit von Netzwerken, man könnte auch sagen, Kartellen, wie es sie überall im Handball gibt, um eventuelle Vorteile in diesem System zu haben oder um Karriere zu machen. Ich äußere mich öffentlich, wenn Dinge aus dem Ruder laufen, wie etwa bei der Überbelastung der Spieler oder zuletzt den Terminkollisionen zwischen HBL und EHF.

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