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Handball-WM : Rückschlag für Handballer - WM für Hens beendet

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Nach dem Jubel die Enttäuschung. Pascal Hens fällt aus Bild: dpa/dpaweb

Die deutschen Handballer gehen bei der Weltmeisterschaft in Tunesien geschwächt in die weiteren Vorrundenspiele: Rückraumspieler Pascal Hens fällt mit einem Muskelfaserriß in der rechten Wade mindestens zwei Wochen aus.

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          Die deutschen Handballer müssen einen herben Rückschlag verkraften und gehen bei der Weltmeisterschaft in Tunesien geschwächt in die weiteren Spiele der Vorrundengruppe D. Rückraumspieler Pascal Hens vom Hamburger SV ereilte am Montag wegen einer Verletzung das vorzeitige WM-Aus.

          Bei einer Untersuchung im Universitätsklinikum von Sousse wurde bei dem 24jährigen ein Muskelfaserriß in der rechten Wade diagnostiziert, den er sich am Sonntagabend im Spiel gegen Ägypten zugezogen hatte. Damit fällt Hens mindestens zwei Wochen aus.

          Bundestrainer Brand spricht von Schock

          „Das war schon ein Schock. Pommes ist ganz sicher ein wichtiger Eckpfeiler. Da habe ich einen Schreck zu verkraften gehabt“, hatte Bundestrainer Heiner Brand bereits am Sonntag gesagt. Hens, der sich im ersten Training in Sousse eine Zerrung zugezogen hatte und mit bandagierter Wade aufgelaufen war, humpelte bereits in der 2. Minute vom Feld.

          Der Muskel habe zugemacht, hatte Brand berichtet und noch optimistisch gesagt: „Ich gehe schon davon aus, daß er uns in dieser Woche noch zur Verfügung steht.“ Auch Kapitän Florian Kehrmann war nach dem 28:25-Sieg gegen Ägypten noch zuversichtlich: „Die Physiotherapeuten haben jetzt eine Menge zu tun, vor allem mit Pommes. Er ist heiß, die WM zu spielen.“

          Vorerst keine Nachnominierung

          Doch die niederschmetternde Diagnose, die den ersten Verdacht von Mannschaftsarzt Dr. Berthold Hallmaier bestätigte, besiegelte das zweite vorzeitige Aus für Hens bei einem großen Turnier. Bereits bei den Olympischen Spielen in Athen hatte der 2,02 m große Torjäger in der Vorrunde wegen einer Rückenverletzung passen müssen. Für ihn hatte Brand damals den Gummersbacher Frank von Behren nachnominiert.

          In Tunesien hingegen verzichtete der Bundestrainer vorerst auf die Berufung eines zusätzlichen Spielers. Die Aufgaben von Hens auf der Position im linken Rückraum sollen sich nun von Behren, der Düsseldorfer Michael Hegemann und der Essener Oleg Velyky teilen.

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