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Handball-Bundesliga : Auch der Meister kann Hannover nicht stoppen

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Kommen aus dem Jubeln fast nicht mehr heraus: Hannovers Spieler Fabian Böhm, Timo Kastening, Morten Olsen und Nejc Cehte (von links nach rechts) Bild: dpa

Sieben Spiele, sieben Siege: Die Handballer aus Hannover behalten auch gegen den amtierenden Meister die Oberhand. Und die Rhein-Neckar Löwen versüßen den Niedersachsen einen Blick auf die Tabelle sogar.

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          Die außergewöhnliche Erfolgsserie der TSV Hannover-Burgdorf in der Handball-Bundesliga geht immer weiter. Die Niedersachsen ließen sich am Donnerstagabend auch von der SG Flensburg-Handewitt nicht aufhalten und besiegten den deutschen Meister nach einer packenden Schlussphase mit 23:22 (11:11). Nach dem siebten Sieg im siebten Spiel steht Hannover mit nun 14:0-Punkten und ordentlichem Vorsprung an der Spitze.

          „Es ist einfach geil und macht einfach Spaß“, sagte Hannovers Nationalspieler Fabian Böhm, der mit fünf Toren bester Werfer seines Teams war, im Anschluss bei Sky. Flensburg halfen auch die sechs Treffer von Göran Johannessen nicht zum Sieg, weil Hannover kurz vor dem Abpfiff nochmal aufdrehte.

          Auch die Rhein-Neckar Löwen patzten. Das 26:31 (14:14) bei der MT Melsungen war bereits die zweite Niederlage der Mannheimer in der laufenden Spielzeit. Trotzdem bleiben die Löwen Zweiter, haben angesichts von 10:4-Punkten nun aber einen noch größeren Rückstand auf Hannover. „Da haben vielleicht die letzten zehn, zwanzig Prozent gefehlt“, sagte der enttäuschte Nationalspieler Uwe Gensheimer, der sieben Tore und damit erneut die meisten der Löwen erzielte. Beste Melsunger Torschützen waren Gensheimers Nationalteam-Kollege Kai Häfner (8) und Lasse Mikkelsen (9).

          Für den SC Magdeburg verlief der Abend ebenfalls enttäuschend. Beim etwas überraschenden 28:29 (13:15) bei der HSG Wetzlar kassierte der SCM bereits die dritte Bundesliga-Niederlage in Serie. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert rutschte vorerst auf den neunten Platz ab und verabschiedete sich damit zunächst aus dem Kampf um die Meisterschaft.

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          Von den Niederlagen der Topteams profitierte der SC DHfK Leipzig, der seine Heimserie fortsetzte und den Bergischen HC mit 35:32 (17:16) besiegte. Nach dem vierten Heimsieg im vierten Heimspiel rückten die Sachsen vorerst auf den dritten Tabellenplatz vor. Leipzigs bester Werfer war Patrick Wiesmach mit acht Treffern.

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