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Handball-Europapokal : Kiel auf dem Weg nach Köln

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Durchgesetzt: Kiels Harald Reinkind gegen Pick Szeged Bild: EPA

Titelverteidiger Kiel strebt zielstrebig dem Final Four der Champions League entgegen. Flensburg muss Corona-bedingt warten. In der European League stehen drei deutsche Teams im Viertelfinale.

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          Titelverteidiger THW Kiel hat den ersten Schritt Richtung Viertelfinale in der Handball-Champions-League getan. Der deutsche Rekordmeister gewann am Mittwoch das Achtelfinal-Hinspiel beim ungarischen Vertreter Pick Szeged mit 33:28 (21:13). Beste Werfer waren der Norweger Sander Sagosen mit acht Toren für Kiel und Bogdan Radivojevic mit sechs Treffern für Szeged. Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) in Kiel statt.

          Vier Tage nach der Niederlage im 104. Schleswig-Holstein-Derby bei der SG Flensburg-Handwitt präsentierten sich die Kieler wie ausgewechselt. Hellwach in der Abwehr, kamen die Schützlinge von THW-Coach Filip Jicha zu Ballgewinnen und zu schnellen Toren. Patrick Wiencek, der insgesamt fünf Tore erzielte, traf in der 23. Minute zum 15:10.

          Positiv bemerkbar machte sich bei den Norddeutschen die Rückkehr von Stammkeeper Niklas Landin, der in Flensburg wegen einer Corona-Quarantäne gefehlt hatte. Nicht nur bei seinen Siebenmeter-Paraden gegen Mario Sostaric und Radivojevic zeigte der dänische Welthandballer, wie wichtig er für sein Team ist. Vier Minuten vor Schluss musste der 32-Jährige aber verletzt vom Feld.

          Das für Donnerstag geplante Achtelfinal-Hinspiel von Flensburg war am Dienstag nach zwei Coronafällen beim Gegner RK Zagreb abgesagt worden. Ein Nachholtermin ist noch nicht bekannt, das Rückspiel in Flensburg ist bereits für den 8. April angesetzt.

          Zuvor hatten der SC Magdeburg, die Rhein-Neckar Löwen und die Füchse Berlin geschlossen das Viertelfinale der European League erreicht. Im Achtelfinal-Rückspiel gewann Magdeburg gegen Pelister Bitola mit 35:24 (14:9), bester Werfer war Linksaußen Justus Kluge mit sieben Toren. Bereits das Hinspiel in Nordmazedonien hatte der SCM mit acht Toren Vorsprung deutlich für sich entschieden.

          Die Rhein-Neckar Löwen machten es beim 27:27 (14:12) gegen den kroatischen Vertreter Nexe Nasice dagegen spannend, der Zwei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel stand einige Male auf der Kippe. Am Ende retteten die Treffer von Linksaußen Jerry Tollbring (7) und Regisseur Andy Schmid (6) das Team des scheidenden Trainers Martin Schwalb.

          Das Achtelfinal-Rückspiel zwischen den Füchsen und dem österreichischen Vertreter Fivers Margareten wurde nach einem positiven Coronatest im Kader der Gäste kurzfristig abgesagt. Das Hinspiel in Wien hatten die Berliner mit 35:27 gewonnen.

          Final Four in Köln

          Die Europäische Handballföderation (EHF) geht weiter davon aus, dass die Finalturniere der Klub-Wettbewerbe wie geplant ausgetragen werden. Das gelte „trotz der gegenwärtigen Umstände mit all ihren Schwierigkeiten“, sagte EHF-Präsident Michael Wiederer am Mittwoch. Das Final Four der Champions League ist für den 12. und 13. Juni in Köln vorgesehen. Die neugegründete European League soll am 22. und 23. Mai ihr erstes Finalturnier haben. Den Austragungsort will die EHF in Kürze bekanntgeben.

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