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Handball : Löwen verpassen Sieg im Europapokal

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Christian Schwarzer und die Rhein-Neckar-Löwen vergaben zu viele Chancen
          1 Min.

          Handball-Bundesligaklub Rhein-Neckar Löwen hat seinen ersten internationalen Titel verpasst. Die Badener kamen im Final-Rückspiel im Europapokal der Pokalsieger am Samstag in Mannheim gegen MKB Veszprem nicht über ein 28:28 (14:14) hinaus und konnten die 32:37-Niederlage aus dem Hinspiel nicht mehr wettmachen.

          Vor 13.200 Zuschauern in der ausverkauften SAP-Arena gewann der ungarische Rekordmeister den Cup-Wettbewerb damit zum zweiten Mal nach 1992, als er den TSV Milbertshofen bezwang.

          Last zu schwer

          „Wir haben den Fünf-Tore-Rückstand nicht verkraftet“, sagte Löwen- Trainer Juri Schewtsow. „Die Last lag schwer auf einigen Spielern. Veszprem war der verdiente Sieger.“ Bester Werfer der Löwen bei der ersten europäischen Final-Teilnahme war Uwe Gensheimer (7). Bei den Gästen, die den HSV Hamburg als Titelträger ablösen und zum vierten Mal im Pokalsieger-Endspiel standen, traf Ferenc Ilyes (6) am häufigsten.

          Der deutsche Handball hat damit die Chance verpasst, das internationale Triple aus dem Vorjahr zu wiederholen. Der THW Kiel will an diesem Sonntag im Final-Rückspiel den Titel in der Champions League verteidigen, die HSG Nordhorn erstmals den EHF-Pokal gewinnen.

          „Viele Chancen ausgelassen“

          Nachdem die Partie zu Beginn ausgeglichen war, gerieten die Rhein- Neckar-Löwen trotz Überzahl rasch in Rückstand. Von der zehnten Minute an waren sie ständig mit zwei Toren im Hintertreffen. Erst nachdem Schewtsow im Tor Weltmeister Henning Fritz für Slawomir Szmal gebracht und in der 22. Minute eine Auszeit genommen hatte, kamen sie wieder heran und gingen mit 14:14 in die Pause. „Ich war in der Halbzeitpause noch sehr zuversichtlich, denn wir haben in der ersten Hälfte viele Chancen einfach ausgelassen“, sagte Fritz.

          Zwar konnten auch die Mitspieler des 33-Jährigen zu Beginn des zweiten Spielabschnitts weiter auf den größten Erfolg der Vereinsgeschichte hoffen. Doch spätestens mit dem 20:23 in der 46. Minute sorgten die in der Defensive stärkeren und vor dem Tor effektiveren Spieler von Veszprem für die Vorentscheidung und bei ihren 800 mitgereisten Fans für Feierlaune.

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