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Handball : Hamburg fast Meister

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Aus der Traum: Der THW Kiel muss die Meisterschaft nach der zweiten Heimniedelerge in Serie endgültig abschreiben Bild: dpa

Der HSV Hamburg kann die Meisterschaftsfeier planen. Nach dem Mittwoch der Spitzenspiele haben die Hamburger nun acht Punkte Vorsprung in der Bundesliga. Der THW Kiel muss nach der zweiten Heimniederlage nacheinander nun sogar um Platz zwei fürchten.

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          Der THW Kiel hat gegen die Rhein-Neckar- Löwen die fünfte Saisonniederlage einstecken müssen und nur noch theoretische Chancen auf die deutsche Handball-Meisterschaft. Tabellenführer HSV Hamburg gewann am Mittwochabend mit 34:30 (15:13) bei der SG Flensburg-Handewitt und steht mit einem Acht-Punkte- Vorsprung vor dem ersten deutschen Meistertitel.

          Der Rekordmeister von der Förde verlor erstmals in eigener Halle gegen die Mannheimer mit 31:33 (17:19) und liegt nach 27 Saisonspielen nur noch dank des guten Torverhältnisses auf Rang zwei hinter dem HSV Hamburg. Mit ebenfalls 43:11 Punkten lauern die Rhein-Neckar-Löwen an dritter Position. (siehe auch: Handball: Ergebnisse, Tabelle und Statistik zur Bundesliga)

          Acht Tage nach der Heimniederlage gegen den TV Großwallstadt hatten die Kieler in der von Beginn an umkämpften Partie auch gegen die Löwen große Mühe. Mit dem starken Schlussmann Slawomir Szmal im Rücken gingen die Gäste nach 19 Minuten bereits mit vier Toren in Führung. Weder die Herausnahme von Torhüter Thierry Omeyer für Andreas Palicka, noch die Umstellung der löchrigen Abwehr und eine frühe Auszeit von Trainer Alfred Gislason brachten die Wende vor der Pause.

          Nach dem Wiederanpfiff kamen die Gastgeber zwar bis auf ein Tor (18:19) heran, doch die aggressiven Löwen ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Und Szmal hielt bei unterschiedlichen Schützen seinen sechsten Siebenmeter. Mit der Hereinnahme des lange verletzten Daniel Narcisse bekamen die Schleswig-Holsteiner neuen Schwung, doch auch dagegen fanden die robusten Mannheimer ein Rezept.

          Mit einer konzentrierten Leistung bestanden die Hamburger in der ausverkauften Campushalle. Besonders Domagoj Duvnjak, Igor Vori und Hans Lindberg unterstrichen mit je acht Treffern die Zielstrebigkeit der Mannschaft von Trainer Martin Schwalb. Nach 40 Minuten führten die Hanseaten mit 23:20 und ließen sich den Sieg von den heimstarken Flensburgern nicht mehr nehmen. Aufseiten der SG glänzte Anders Eggert mit elf Toren. Der TuS N-Lübbecke verlor gegen den TBV Lemgo mit 31:32 (14:18).

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