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Handball-Bundesliga : Flensburg gewinnt die ersten elf Partien

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Jubel bei der SG Flensburg-Handewitt und Lasse Svan: Die ersten elf Partien der Bundesliga hat der Meister gewonnen. Bild: dpa

Es war das Spitzenduell des aktuellen Spieltags. Meister und Tabellenführer Flensburg empfing den Zweiten Magdeburg – und wollte Revanche für die Pokalniederlage. Das gelang verdient, aber knapp.

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          Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt hat die Attacke von Verfolger SC Magdeburg abgewehrt und seine makellose Tabellenführung in der Handball-Bundesliga ausgebaut. Der Meister gewann das Topspiel vor heimischer Kulisse verdient 26:25 (14:11) und verfügt nun über 22:0 Punkte. Zugleich revanchierte sich das Team von Trainer Maik Machulla für das bittere Pokal-Aus vor 16 Tagen gegen den SCM, der 20:4 Zähler auf dem Konto hat.

          Oben dran bleibt Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen (17:3), der sich beim starken Aufsteiger Bergischer HC 30:25 (13:11) durchsetzte. EHF-Cup-Sieger Füchse Berlin kassierte mit der 25:30 (12:17)-Niederlage gegen den TVB Stuttgart schon die vierte Saisonpleite und verabschiedete sich damit vorzeitig aus dem Titelrennen.

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          In Flensburg starteten die Gastgeber furios und warfen bis zum 11:6 (18.) eine komfortable Fünf-Punkte-Führung heraus. Die Magdeburger ließen sich jedoch nicht abschütteln. Nach 35 Minuten schafften die Gäste beim 13:14 erstmals wieder den Anschluss und sechs Minuten später sogar den Ausgleich zum 17:17. Flensburg blieb danach stets in Führung, doch mit dem letzten Angriff bot sich Magdeburg noch die Chance auf einen Punkt. Rechtsaußen Robert Weber, mit zwölf Toren bester Werfer, traf jedoch nur den Pfosten. „Wir waren von Anfang an präsent, deshalb ist der Sieg verdient“, sagte SG-Trainer Machulla.

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          Die Rhein-Neckar Löwen hatten beim Bergischen HC nur eine Halbzeit lang Probleme. Nach der Pause zog der Favorit schnell auf fünf Tore davon und verwaltete diesen Vorsprung bis zum Schluss. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel gut kontrolliert“, sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen. Bester Werfer für die Mannheimer, bei denen Nationalspieler Steffen Fäth nach einem Pferdekuss vorzeitig vom Parkett musste und am Samstag im Champions-League-Spiel gegen Veszprem auszufallen droht, war Gudjon Valur Sigurdsson mit acht Toren.

          Ein gelungenes Jubiläum feierte Torwart-Oldie Johannes Bitter im Trikot des TVB Stuttgart: Der 36 Jahre alte Weltmeister von 2007 gewann mit den Schwaben sein insgesamt 500. Bundesligaspiel bei den Füchsen Berlin 30:25 (17:12). Überragender Mann war TVB-Regisseur Michael Kraus mit elf Toren.

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