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Handball-EM : Titelverteidiger Frankreich scheidet aus

  • Aktualisiert am

Am Boden zerstört: Luc Abalo und das französische Team nach ihrem Ausscheiden Bild: AFP

Überraschung bei der Handball-EM: Nach einer schwachen Leistung gegen Kroatien ist Titelverteidiger Frankreich vorzeitig ausgeschieden. Spanien zog nach Serbien hingegen ebenfalls ins Halbfinale ein.

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          Titelverteidiger Frankreich ist bei der Handball-EM in Serbien überraschend vorzeitig gescheitert, Spanien und Kroatien hingegen feiern den Halbfinal-Einzug: Während der Welt- und Europameister am Dienstag in Novi Sad sein vorletztes Spiel in der Hauptrundengruppe 2 gegen Kroatien 22:29 (12:11) verlor und als Gruppenletzter mit nur zwei Punkten schon vor der abschließenden Partie am Mittwoch (16.10 Uhr) gegen den WM-Sechsten Island alle Hoffnungen auf das Halbfinale begraben musste, schafften die Spanier und Kroaten nach Gastgeber Serbien den Sprung in die Runde der letzten Vier.

          Der WM-Dritte Spanien setzte sich 31:26 (17:13) gegen Island durch und ist damit schon vor seinem letzten Hauptrundenspiel am Mittwoch gegen Slowenien (18.10 Uhr) nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze der Gruppe 2 zu verdrängen; ebenso wenig wie Kroatien, das vom 32:30 (14:13)-Erfolg der Slowenen gegen Ungarn am späten Dienstagabend profitierte. Die Kroaten treffen am Mittwoch (20.10 Uhr) zum Abschluss noch auf Ungarn.

          Ende der Handball-Generation Frankreichs?

          Bei den Franzosen, die als großer Titelfavorit in das kontinentale Turnier gestartet waren, herrschte nach dem bitteren Aus Tristesse. „Momentan sind wir nicht in der Lage, unser Potenzial abzurufen. Olympia wird zeigen, ob dies das Ende dieser Handball-Generation ist oder nicht“, sagte Frankreichs Coach Claude Onesta nach dem bitteren Aus. Und der Kieler Torhüter Thierry Omeyer fügte hinzu: „Ich bin sehr enttäuscht. Aber wir haben von Beginn des Turniers an nicht zu unserem Spiel gefunden. Die Olympischen Spiele sind jetzt unser nächstes großes Ziel.“

          Überragende Akteure bei den Kroaten waren Marko Kopljar und Ivan Cupic mit sieben Toren, für die Franzosen trafen Jerome Fernandez und Xavier Barachet jeweils viermal. Frankreichs Superstar Nikola Karabatic blieb auch gegen die Kroaten wie schon in den Begegnungen zuvor blass, dem Rückraumspieler gelang kein Treffer.
           

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