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Handball-EM : Titelverteidiger Frankreich mit erstem Sieg

  • Aktualisiert am

Frankreichs Arnaud Bingo (r.) beim Torwurf Bild: AFP

Frankreich müht sich bei der Handball-EM in Novi Sad zu einem 28:24-Erfolg gegen Russland. Kroatien qualifiziert sich in Gruppe D vorzeitig für die zweite Turnierphase.

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          Titelverteidiger Frankreich hat bei der Handball-EM in Serbien seinen ersten Sieg gefeiert. Zwei Tage nach dem 26:29 zum Auftakt gegen den WM-Dritten Spanien mühte sich der Weltmeister am Mittwoch in Novi Sad zu einem 28:24 (16:11)-Erfolg gegen Russland. Garanten für den Sieg waren die Kieler Bundesliga-Spieler Thierry Omeyer im Tor und Daniel Narcisse mit sechs Treffern als bester Torschütze.

          Die Franzosen hatten zum Auftakt in der Vorrundengruppe C ihre erste EM-Niederlage seit dem 23:24 gegen Kroatien im Halbfinale 2008 erlitten. Im nächsten Spiel am Freitag trifft der Olympiasieger auf Ungarn. Die Magyaren schafften eine Überraschung und trotzten Spanien ein 24:24 (12:11) ab. In der von den deutschen Referees Lars Geipel und Marcus Helbig geleiteten Partie sorgte Gabor Csaszar mit einem verwandelten Siebenmeter nach Schlusspfiff für den Punktgewinn.

          In der Gruppe D hat sich Kroatien vorzeitig für die zweite Turnierphase qualifiziert. Im Nachbarschaftsduell mit Slowenien setzte sich der WM-Fünfte in Vrsac mit 31:29 (16:12) durch. Rechtsaußen Ivan Cupic von den Rhein-Neckar Löwen war mit neun Treffern bester Torschütze für Kroatien, während Dragan Gajic (8) für Slowenien die meisten Tore warf.

          Dank zweier Tore in der Schlussminute gewann der WM-Siebte Island mit 34:32 (18:20) gegen Norwegen und wendete damit das drohende EM-Aus ab. Robert Gunnarsson (9) und Gudjon Valur Sigurdsson (8/4) warfen die meisten Tore für Island. Norwegen hatte in Erlend Mamelund (10) seinen besten Werfer.

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