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Handball-Champions-League : Flensburg zieht ins Finalturnier ein

  • Aktualisiert am

Nerven behalten in Skopje: Flensburg-Handewitts Mogensen setzt sich durch Bild: dpa

Die SG Flensburg-Handewitt erreicht die Final-Four der Handball-Champions-League dank der mehr erzählten Auswärtstore. Elf Sekunden vor Schluss trifft Eggert per Strafwurf.

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          Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt stehen im Halbfinale der Champions League. Zwar verlor der Tabellendritte der Bundesliga am Samstag das Viertelfinal-Rückspiel beim mazedonischen Meister Vardar Skopje mit 25:27 (15:10), doch nach dem 24:22 in der ersten Partie setzte sich die SG aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore durch. Für die Entscheidung sorgte Flensburgs bester Werfer Anders Eggert. Elf Sekunden vor Schluss traf der siebenfache Torschütze per Strafwurf. Für Vardar erzielte Matjaz Brumen ebenfalls sieben Treffer.

          Im 200. Europapokal-Spiel der Clubgeschichte ließen sich SG-Akteure auch von der hitzigen Atmosphäre in der mit 7000 Zuschauern ausverkauften Boris-Trajkovski-Arena zunächst nicht nervös machen. Das Team hielt sich an den Matchplan von Trainer Ljubomir Vranjes und spielte geduldig seine Angriffe aus, bis sich eine gute Chance ergab.

          Die Gastgeber, die in der Runde zuvor den Titelverteidiger HSV Hamburg aus dem Rennen geworfen hatten, waren dank einer starken zweiten Halbzeit beim 23:20 (52.) erstmals im Vorteil. Flensburg behielt aber die Nerven und schaffte im vierten Anlauf erstmals den Sprung in das Finalturnier, das am 31. Mai und 1. Juni in Köln ausgetragen wird.

          Handball-Champions-League

          Viertelfinale, Rückspiele (Hinspiele)
          *MKB Veszprem  - Paris St. Germain 31:26 (28:26)
          Vardar Skopje  - *SG Flensburg-Handewitt 27:25 (22:24)

          FC Barcelona - Rhein-Neckar Löwen (31:38)
          THW Kiel - Metalurg Skopje (31:21)

          * im Final Four (31. Mai/1. Juni in Köln)
           

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