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Handball-Bundesliga : Verfolger verzweifeln an Flensburgs Serie

  • Aktualisiert am

Mit seinen Paraden hatte Kiels Torwart Andreas Wollf großen Anteil am Sieg des THW gegen die Füchse Berlin. Bild: dpa

14 Spiele, 14 Siege: Die SG Flensburg-Handewitt behält auch beim VfL Gummersbach die Oberhand und eine weiße Weste. Bei den Verfolgern ist die Stimmung angesichts der makellosen SG-Bilanz trotz Siegen gedrückt.

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          Die SG Flensburg-Handewitt bleibt in der Handball-Bundesliga weiter auf dem direkten Weg in Richtung Titelverteidigung. Der deutsche Meister setzte sich am Donnerstagabend mit 33:23 (19:12) beim VfL Gummersbach durch und ist damit weiter verlustpunktfreier Tabellenführer. Erste Verfolger des Spitzenreiters bleiben der SC Magdeburg und der THW Kiel. Die Kieler besiegten die verletzungsgeplagten Füchse Berlin im Topspiel mit 26:22 (14:13) und holten ihren elften Liga-Sieg in Serie. Der SC Magdeburg gewann bei Aufsteiger SG BBM Bietigheim mit 33:29 (19:15) und ist dank des besseren Torverhältnisses weiterhin Zweiter.

          An der Spitze aber stehen die unbesiegten Flensburger. Bester SG-Werfer war der Norweger Magnus Jondal mit zehn Treffern. Den größten Anteil am Erfolg des Nordrivalen aus Kiel hatte dagegen der Nationaltorhüter Andreas Wolff, der sein Team mit zahlreichen Paraden vor Gegentreffern bewahrte. „Natürlich ist es unser Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen“, sagte Wolff bei Sky. „Aber wenn die Flensburger nicht mal irgendwann anfangen zu verlieren, dann wird es eng.“

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          Bester Werfer des THW war Lukas Nilsson, dem acht Tore gelangen. Für die Füchse, deren Rückstand auf die Spitzengruppe immer größer wird, war Hans Lindberg mit neun Toren am treffsichersten. Für den SC Magdeburg war wieder mal Nationalspieler Matthias Musche am erfolgreichsten vor dem gegnerischen Tor. Zehn Treffer steuerte der Linksaußen zum Sieg in Bietigheim bei.

          Auch die MT Melsungen bleibt auf Kurs und festigte mit dem fünften Bundesliga-Erfolg nacheinander ihren Platz in der Spitzengruppe. Dank des 27:26 (14:14) gegen den HC Erlangen und zogen die Hessen vorerst in der Tabelle an den Rhein-Neckar Löwen vorbei und sind nun Vierter. Melsungens bester Schütze war ebenfalls ein deutscher Nationalspieler: Tobias Reichmann traf sechs Mal. Für Erlangen war Christoph Steinert mit sieben Treffern am erfolgreichsten.

          Dem TVB Stuttgart half dagegen eine zumindest in der ersten Halbzeit abermals starke Leistung von Weltmeister Michael Kraus nicht. Die Schwaben verloren trotz der sieben Tore des Ex-Nationalspielers mit 24:29 (12:15) beim TBV Lemgo Lippe. Lemgos Tim Hornke war mit acht Toren bester Torschütze der Partie.

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