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Virtual Reality in Mannheim : Willkommen in der neuen Handball-Welt!

Virtuelle Welt: Mit Brille ist ein anderer Blick auf den Handball möglich. Bild: AS Sportfoto/ Binder

Die Virtual-Reality-Brille erobert auch den Sport. Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen. Handball-Klub Rhein-Neckar Löwen möchte den Trend nicht nur nutzen, um sich sportlich zu verbessern.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Brille auf – willkommen in der Virtual Reality! Die Szenerie zeigt einen menschenleeren Empfangsraum der SAP-Arena. Eine Tür öffnet sich. Der Sportliche Leiter der Rhein-Neckar Löwen, Oliver Roggisch, kommt entgegen, grüßt freundlich. Dann ein Schnitt. Plötzlich befindet man sich in der Halle beim Aufwärmen der Handball-Profis im Tor. Bälle fliegen vermeintlich unmittelbar am eigenen Gesicht vorbei, ehe der virtuelle Rundgang den Nutzer kurz vor Anpfiff in die Kabine der Profis und Sekundenbruchteile später in den Oberrang der Arena führt, während die Begegnung auf dem Spielfeld längst läuft. Das Faszinierende daran? Das mit einer 360-Grad-Kamera aufgenommene Video ermöglicht in Verbindung mit einer Virtual-Reality-Brille zu jeder Zeit einen Blick in alle Richtungen.

          Die sogenannten VR-Brillen, mit denen Nutzer in eine computergenerierte künstliche Wirklichkeit eintauchen können, werden in der Videospielbranche immer populärer und erobern allmählich auch die Welt des Sports. Neben Kopfhörern und einem Smartphone wird nur eine Halterung benötigt, mit der das Handy vor den Kopf gespannt und das Sichtfeld des Trägers komplett abgedeckt werden kann. Einige wenige Handgriffe später lassen sich stereoskopische 360-Grad-Videos betrachten, die eine Immersion erzeugen – also im Bewusstsein des Nutzers den Effekt hervorrufen, dass die virtuelle Welt als real empfunden wird. Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen. Bälle fliegen nicht wirklich auf das eigene Gesicht zu – die Angst, getroffen zu werden, ist jedoch echt.

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