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Handball-Bundesliga : Flensburg nach Sieg über Berlin vor Meisterschaft

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Die SG Flensburg-Handewitt ist auf dem Weg zum nächsten Meistertitel. Bild: dpa

Der Titelverteidiger hat alles in der eigenen Hand. Flensburg geht mit einem Vorsprung von zwei Punkten ins letzte Spiel der Handball-Bundesliga. Ein Herzschlagfinale gibt es im Abstiegskampf.

          Die SG Flensburg-Handewitt ist nur noch einen Schritt von der Titelverteidigung in der Handball-Bundesliga entfernt. Der Tabellenführer gewann am 33. Spieltag gegen die Füchse Berlin mit 26:18 (14:8) und geht mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung vor Rekordmeister THW Kiel ins Saisonfinale am Pfingstsonntag. Der Verfolger wahrte am Mittwoch mit einem 34:26 (17:11)-Sieg beim TBV Lemgo seine kleine Titelchance im Fernduell mit dem Nordrivalen. Denn das Torverhältnis spricht für Kiel mit plus 208 Toren im Vergleich zu einer Differenz von nur 187 für Flensburg.

          Vor 6300 Fans legte Flensburg den Grundstein für den klaren Erfolg in der ersten Halbzeit, als sich das Team von Trainer Maik Machulla dank seines gut aufgelegten Torhüters Benjamin Buric ein Sechs-Tore-Polster verschaffte. Bester Werfer bei der SG, für die Kapitän Tobias Karlsson sein 500. Pflichtspiel bestritt, war Hampus Wanne mit sieben Toren. Am letzten Spieltag genügt Flensburg nun ein Punkt beim Aufsteiger Bergischer HC zum dritten Titelgewinn nach 2004 und 2018. Der DHB-Pokalsieger und EHF-Cup-Gewinner aus Kiel hatte in Lemgo ebenfalls keine Probleme. Niclas Ekberg war mit acht Toren bester Schütze für den souverän agierenden THW, der zum Saisonabschluss die TSV Hannover-Burgdorf empfängt.

          Ein Herzschlagfinale gibt es auch im Abstiegskampf, wo dem Bundesliga-Gründungsmitglied VfL Gummersbach der erstmalige Sturz in die Zweitklassigkeit droht. Nach der 22:26 (13:14)-Heimpleite gegen Frisch Auf Göppingen benötigt der zwölfmalige deutsche Meister am letzten Spieltag beim punktgleichen Tabellenvorletzten SG BBM Bietigheim mindestens ein Remis zum Klassenverbleib.

          Die Schwaben verloren zwar beim SC Magdeburg trotz einer 13:9-Pausenführung noch mit 19:23. Dafür feierte der Tabellenletzte Eulen Ludwigshafen am Abend einen überraschenden 29:26 (15:11)-Erfolg bei den Rhein-Neckar Löwen und darf weiter auf die Rettung hoffen. Bei einem Sieg im letzten Spiel gegen GWD Minden und einem Remis zwischen Bietigheim und Gummersbach würden die Eulen drin bleiben.

          Spannend bleibt auch der Kampf um die letzten beiden Startplätze im EHF-Pokal, auf die noch vier Teams hoffen. Die besten Karten hat die MT Melsungen, die in letzter Sekunde zu einem 25:24 (11:16) beim HC Erlangen kam. Der Tabellenfünfte hat 40:26 Punkte auf dem Konto. Dahinter lauern Berlin, der Bergische HC (beide 38:28) und Göppingen (36:30).

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