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Handball-Bundesliga : Fritz kann Magdeburg nicht helfen

  • Aktualisiert am

Nur beim Aufwärmen gefragt: Henning Fritz Bild: dpa

Torwart-Oldie Fritz bleibt bei seiner Aushilfsmission nur auf der Bank. Sein SC Magdeburg unterliegt bei der SG Flensburg-Handewitt nach starkem Beginn in der Handball-Bundesliga.

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          Die SG Flensburg-Handewitt lässt im Titelrennen in der Handball-Bundesliga nicht locker und bleibt Tabellenführer THW Kiel auf den Fersen. Die Norddeutschen gewannen das Spitzenspiel gegen den SC Magdeburg knapp mit 33:30 (13:16) und haben nun 58 Punkte auf dem Konto. Dennoch ist Flensburg bei noch sechs verbleibenden Saisonspielen weiter auf einen Ausrutscher der Kieler angewiesen, die 59 Zähler aufweisen.

          Flensburg hatte am Mittwoch zunächst große Probleme mit den starken Gästen aus Magdeburg. Mit einem Doppelschlag sorgten Omar Ingi Magnusson und Lukas Mertens für die erste Drei-Tore-Führung der Magdeburger (10:7/17.). Kurz nach dem Seitenwechsel legten die Bördestädter sogar auf 18:14 vor, doch dann startete die SG eine furiose Aufholjagd. Auch ohne Alexander Petersson, der wegen seiner Achillessehnen-Probleme fehlte, holten sich die Norddeutschen beim 19:18 (39.) die Führung wieder zurück. In einem Spiel auf Top-Niveau erzielte Linksaußen Magnus Jöndal mit dem 29:26 (56.) den ersten großen Vorsprung für die Gastgeber. In der letzten Minute versuchte Magdeburg mit einer offenen Deckung noch einmal alles, aber Jöndal machte mit dem 32:29 alles klar.

          Beste Werfer der Flensburger waren Lasse Svan und Jim Gottfridsson mit sieben Treffern. Der prominente Rückkehrer Henning Fritz (46), der im Saisonendspurt im Tor der SG aushilft, kam abermals nicht zum Einsatz.

          Löwen leisten sich Ausrutscher

          Derweil leisteten sich die Rhein-Neckar Löwen beim 30:32 (15:12) beim Abstiegskandidaten HBW Balingen-Weilstetten einen überraschenden Ausrutscher. Die Löwen warten in der Liga seit Ende April auf einen Sieg, in den vergangenen fünf Spielen hatte das Team vier Niederlagen kassiert. In der Tabelle liegen die Mannheimer auf Platz vier hinter Magdeburg – und nur noch drei Zähler vor Verfolger Füchse Berlin, der 28:25 (15:10) beim TVB 1898 Stuttgart gewann.

          Der HSC 2000 Coburg kann die Klasse nach dem 28:33 (13:14) beim HC Erlangen nur noch theoretisch halten. Der Bergische HC besiegte Frisch Auf Göppingen 29:28 (15:12), die Füchse Berlin gewannen 28:25 (15:10) beim TVB Stuttgart, und der SC DHfK Leipzig setzte sich 24:21 (12:10) gegen den TSV GWD Minden durch.

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