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World Triathlon Series : Was ist denn da im Stadtpark los?

  • -Aktualisiert am

Glückliche Dritte: Laura Lindemann Bild: dpa

Triathlon im Schnelldurchgang: In Hamburg hat erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wieder ein Wettkampf stattgefunden, in der Kurzdistanz. Weltmeister gab es natürlich trotzdem.

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          Das Protokoll war vollkommen coronakonform. Ihre Medaille und die Trophäe für den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft im Triathlon-Sprint nahm sich Laura Lindemann kurzerhand selbst bei der Zeremonie am Samstagabend im kalten Hamburger Stadtpark: Bitte Abstand halten, Umhängen und Überreichen verboten. 15 Minuten nach dem Zieleinlauf war die 24 Jahre alte Potsdamerin auch wieder frischer im Kopf als direkt nach Überqueren der Ziellinie – da wollte sie die englische Siegerin Georgia Taylor-Brown alten Gewohnheiten folgend umarmen. „Ich hatte in dem Moment alles vergessen. Sie hat mich daran erinnert, dass es nicht geht“, sagte Lindemann.

          Triathlon in Zeiten des Virus: Das war nicht nur im Kleinen eine Herausforderung für die Athleten und den Veranstalter. Sieben Rennen der „World Triathlon Series“ waren geplant, um die Weltmeister zu küren, nur eines fand statt – Hamburg. Alle anderen Ausrichter mussten oder wollten passen. „Normalerweise kämpfst du neun Monate um den Titel, jetzt waren es 45 Minuten“, sagte der alte und neue Weltmeister, Vincent Luis aus Frankreich, nach 750 Metern Schwimmen, 18,9 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen.

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