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Umstrittene Asian Tour im Golf : „Ich will so viel Geld wie möglich verdienen“

  • -Aktualisiert am

Gute Verdienstmöglichkeiten in Saudi-Arabien: Jason Kokrak Bild: USA TODAY Sports

Die Golfstars zieht es zunehmend auf die Asian Tour. Warum sie in Saudi-Arabien spielen, daraus machen sie kein Geheimnis. Nur ein prominenter Kollege hat Skrupel.

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          Auf den ersten Blick erscheint es wie ein ganz normales Profigolfturnier: Drei der Top Ten der Weltrangliste sowie 21 der besten fünfzig spielen von Donnerstag bis Sonntag um reichlich Preisgeld, genau sind es fünf Millionen Dollar. Doch weil diese Veranstaltung auf dem Royal Greens Golf and Country Club in Al Murooj in Saudi-Arabien stattfindet, ist dieses Turnier schon im Vorfeld von Kontroversen umgeben.

          Es fing damit an, dass die European Tour, die jetzt DP World Tour heißt, nach heftigen Protesten wegen der Menschenrechtsverletzungen in diesem ultrakonservativen islamischen Königreich nach drei Austragungen 2019 bis 2021 das Saudi International aus ihrem Kalender strich. Doch Saudi-Arabien, das nicht nur mit lukrativen Sportveranstaltungen sein Image aufbessern will, sondern das Land auch als Destination für Golftouristen reizvoll erscheinen lassen will, hat dies nicht hingenommen.

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