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Ryder Cup : Ein Militärberater für das Team von Tiger Woods

  • -Aktualisiert am

Tiger Woods beim Training für den Ryder Cup Bild: AFP

25 Jahre ohne Auswärtssieg: Die amerikanischen Golfer wollen beim Ryder Cup eine Schmach tilgen. Tiger Woods könnte eine tragende Rolle spielen. Helfen sollen besondere Methoden.

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          Dieser Stachel sitzt tief und schmerzt. Wenn von Freitag bis Sonntag dieser Woche das Team USA im „Le Golf National“ in Saint-Quentin-en-Yvelines in der Nähe von Versailles als Titelverteidiger gegen die Europa-Auswahl antritt, gilt es für die Gäste aus Übersee, eine lange Negativserie zu beenden. Denn mittlerweile ist ein Vierteljahrhundert vergangen, seit die Amerikaner zuletzt im Ryder Cup ein Auswärtsspiel gewannen. Im Jahr 1993 triumphierte unter der Leitung von Kapitän Tom Watson letztmalig die Auswahl der größten Golfnation der Welt gegen die Elite Europas. In „The Belfry“ in Sutton Coldfield in Nordengland siegten die Amerikaner knapp 15:13.

          Seitdem gab es für das Team USA bei Auftritten auf dem alten Kontinent nur bittere Schlappen – und zwar deutliche. Im Durchschnitt siegte das europäische Team mit vier Punkten Vorsprung. Die Amerikaner gewannen das Prestigeduell zwar auf heimischem Terrain 1995, 1999 und 2008, doch nie gelang es ihnen, den 1926 vom englischen Samenhändler Samuel Ryder gestifteten Pokal wieder mit in ihre Heimat zu nehmen. 25 Jahre ohne Auswärtssieg, 25 Jahre ohne eine einzige erfolgreiche Titelverteidigung – das ist für das Land, das mit der PGA Tour die mit Abstand lukrativste Turnierserie veranstaltet und dessen Team auch in diesem Jahr laut Weltrangliste höher eingestuft wird, eine Schmach, die es dringend zu tilgen gilt.

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