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Giro d'Italia : T-Mobile-Profi Gontschar wieder in Rosa

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Sergej Gontschar erobert sich das Rosa Trikot zurück Bild: dpa/dpaweb

Olaf Pollack hat das am Vortag eroberte Rosa Trikot des Spitzenreiters in der Gesamtwertung auf der siebten Etappe des Giro d'Italia wieder an seinen ukrainischen T-Mobile-Teamkollegen Sergej Gontschar abgegeben.

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          Das Rosa Trikot wechselt wieder ins T-Mobile-Team zurück, aber die erste Berührung mit den Bergen hat nicht den erwarteten Umsturz in der Gesamtwertung des 89. Giro d'Italia gebracht. Der ukrainische Radprofi Sergej Gontschar hat nach nur einem Tag Pause auf der 7. Etappe die Gesamtführung bei der Italien- Rundfahrt von seinem deutschen Teamkollegen Olaf Pollack (Kolkwitz) zurückerobert.

          Den Tagessieg auf dem mit 236 Kilometern längsten Abschnitt der Tour sicherte sich der Belgier Rik Verbrugghe. Der turbulente Rennverlauf der Etappe über die Berge und durch den Zwergstaat San Marino bis an die Adria deutete nie darauf hin, daß nur der mutige Ausreißversuch des späteren Etappensiegers Verbrugghe einen erneuten Massensprint verhinderte.

          T-Mobile-Profi Andre Korff mußte aufgeben

          Der Belgier trat fünf Kilometer vor den Stadttoren von Saltara die Flucht aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe an, die vom heranstürmenden Feld noch geschluckt wurde, und rettete wenige Meter Vorsprung bis ins Ziel.

          Das Feld auf der ersten Bergetappe

          Eine lange Alleinfahrt hatte der Belgier Staf Scheirlinckx auf sich genommen. Der 27jährige aus dem Cofidis-Team konnte sich mit einigen Gefährten schon kurz nach dem Start in Cesena absetzen, fuhr teilweise eine Viertelstunde vor dem Feld und wurde als letzter Ausreißer erst rund 40 Kilometer vor dem Ziel wieder eingefangen. Unterwegs hatte der Belgier auch die erste schwere Bergwertung des Giro am Monte Catria geholt.

          Schon vor der ersten Bergetappe hatte sich das Feld des 89. Giro dezimiert. Unter den Fahrern, die die Tour aufgegeben haben, ist auch der T-Mobile-Profi Andre Korff (Forchheim). Der gebürtige Thüringer klagte nach einem abermaligen Sturz über Schmerzen in der Schulter und sollte noch am Wochenende die Heimreise antreten. „Es ist glimpflich abgegangen, Andre hat nichts gebrochen“, sagt Rudy Pevenage, sportlicher Leiter des Teams.

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