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Bergankunft beim Giro : Bernal baut Führung aus, Buchmann wahrt Podestchance

  • Aktualisiert am

Kolumbianischer Volksheld: Egan Bernal ist in seiner Heimat ein Star. Bild: AFP

Bei der bislang schwersten Bergankunft des Giro d’Italia hängt Egan Bernal wieder einmal alle Favoriten ab – auch Emanuel Buchmann, der jedoch den Rückstand in Grenzen hält.

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          Mit einer guten Leistung bei der schwersten Bergankunft des Giro d’Italia hat der deutsche Radprofi Emanuel Buchmann seine Chancen auf eine Podiumsplatzierung gewahrt. Bei der Fahrt hinauf zum berüchtigten Monte Zoncolan gehörte der Ravensburger vom Team Bora-hansgrohe am Samstag lange zur Gruppe der Top-Fahrer um Spitzenreiter Egan Bernal, ehe sich der kolumbianische Favorit und der Brite Simon Yates absetzten.

          Den Sieg auf der 14. Etappe holte sich nach den extrem steilen letzten Kilometern der Italiener Lorenzo Fortunato im Alleingang. Bernal wurde Tagesvierter und baute seine Führung in der Gesamtwertung aus. Zweiter ist nun Yates mit 1:33 Minuten Rückstand, Dritter der Italiener Damiano Caruso, der weitere 18 Sekunden zurückliegt. Der 28-jährige Buchmann wurde 13. auf der Etappe und belegt mit 2:36 Minuten Rückstand weiter Rang sechs.

          Die Etappe führte über 205 Kilometer und wurde in Citadella gestartet. Es bildete sich beizeiten eine elfköpfige Ausreißergruppe, die zwischenzeitlich neun Minuten Vorsprung hatte und davon noch sechseinhalb Minuten in den finalen Anstieg mitnahm. Auf den letzten Kilometern vor dem Ziel, wo noch Schnee lag und es bei Temperaturen von nur sechs Grad neblig war, setzte sich Fortunato vom letztlich zweitplatzierten Slowenen Jan Tratnik ab, mit dem er zuvor an der Spitze vor noch vier Verfolgern lag.

          Der 1730 Meter hohe Monte Zoncolan gehört seit 2003 zum Giro-Programm und wurde diesmal erstmals seit der Premiere von der Ost-Seite aus angefahren. Auf dem 13,5 Kilometer langen Anstieg mussten fast 1200 Höhenmeter bewältigt werden, die steilsten Rampen weisen mehr als 20 Prozent Steigung auf. Die Behörden hatten 1000 Zuschauer für die Bergankunft genehmigt, die Tickets waren innerhalb von zwölf Minuten vergriffen.

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