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Giro d’Italia : Ackermann sprintet auf Platz drei

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Der deutsche Meister Pascal Ackermann trägt weiterhin das Trikot des besten Sprinters Bild: AFP

Der deutsche Meister Pascal Ackermann trägt beim Giro d’Italia weiterhin das Trikot des besten Sprinters, auch wenn er auf der längsten Etappe im Massenspurt zwei Konkurrenten passieren lassen muss.

          Radprofi Pascal Ackermann ist beim Giro d’Italia knapp an seinem dritten Etappensieg vorbei gesprintet, hat aber seine vierte Top-3-Platzierung eingefahren. Auf der längsten Etappe der 102. Italien-Rundfahrt musste sich der 25-Jährige vom Team Bora-hansgrohe im Massenspurt nach 239 Kilometern in Pesaro als Dritter dem australischen Etappensieger Caleb Ewan (Lotto-Soudal) und dem Italiener Elia Viviani (Deceuninck-Quick Step) geschlagen geben.

          Ackermanns Anfahrer Rüdiger Selig (Zwenkau/10.) schaffte es ebenfalls unter die besten Zehn. Das Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Italiener Valerio Conti (Bahrain-Merida) erfolgreich.

          Einziger Deutscher mit drei Etappensiegen bei einem Giro bleibt damit vorerst Andre Greipel. Der Rostocker hatte 2016 drei Erfolge geschafft. Der deutsche Meister Ackermann, der weiterhin das Trikot des besten Sprinters trägt, hat aber in der kommenden Woche noch Siegchancen.

          Selig und die weiteren Bora-Helfer hatten Ackermann bei feuchter Straße sicher durch die letzte tückische Abfahrt kurz vor dem Ziel gebracht. Im Finale stand Ackermann aber zu lange im Wind, Ewan und Viviani zogen aus dem Schatten des Deutschen vorbei.

          Die Favoriten um den Slowenen Primoz Roglic sind am Sonntag im schweren Zeitfahren über 35 Kilometer hinauf nach San Marino gefragt, angesichts des folgenden Ruhetags gibt es keinen Grund zur Zurückhaltung. Am Dienstag und Mittwoch sind die Sprinter wieder gefragt, danach geht der Giro mit den ersten Bergetappen in seine entscheidende Phase.

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