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German Football League : Der Trainer-Coup von Frankfurt Universe

  • -Aktualisiert am

Aus Finnland nach Frankfurt: Mele Mosqueda, hier im Dress seines früheren Vereins Schwäbisch Hall Unicorns Bild: Unicorns

Eigentlich dachte Frankfurt Universe, ganz ohne Cheftrainer auskommen zu können. Mit Mele Mosqueda kommt nun aber ein ausgewiesener Fachmann zum Bundesligaklub. Der will auf die Jugend bauen.

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          Eigentlich waren sie schon so gut wie erledigt. Vor ein paar Monaten noch schien für Frankfurt Universe ein Startplatz in der German Football League kaum erreichbar zu sein. „Hätte mich jemand im Januar gefragt, ob wir das schaffen, wäre meine Antwort eindeutig gewesen: nein“, sagt Daniel Zeidler, der Geschäftsführer des American-Football-Klubs Frankfurt Universe. Die gesamte Mannschaft mit Trainerstab, dem Geschäftsführer und Mäzen Alexander Korosek sowie etlichen Funktionären war zu dem neuen Team von Frankfurt Galaxy gewechselt, das in der European League of Football starten will. Nun schöpft der Frankfurter Erstligaklub Universe neue Hoffnung: „Es hat sich etwas getan. Wir haben eine Mannschaft“, sagt Zeidler.

          Kern des neuen Optimismus ist ein Mann, auf den Universe lange Zeit hatte ganz verzichten wollen: der Cheftrainer. „Wir waren noch bis vor kurzem der Meinung, keinen Headcoach zu brauchen“, sagt Zeidler. „Jetzt sind wir glücklich, dass wir doch einen gefunden haben.“ Der neue Mann auf der sportlichen Schlüsselposition bei Universe heißt Mele Mosqueda. Der aus Kalifornien stammende Amerikaner ist mit 32 Jahren ein junger Trainer, hat aber schon etliche Stationen hinter sich. Bis 2013 war er noch als Cornerback der Allgäu Comets in der zweiten Liga am Ball, bis ein Kreuzbandriss seiner Karriere auf dem Rasen ein Ende setzte.

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