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Hindernisläuferin Gesa Krause : „Das ist schon ein Schlag ins Gesicht“

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Nicht zufrieden: Gesa Krause, hier 2021 Bild: dpa

Gesa Krause ist zweimalige Europameisterin und Olympia-Fünfte. Vor der anstehenden Leichtathletik-WM aber läuft es für die 29-Jährige alles andere als rund.

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          Die zweimalige Europameisterin Gesa Krause hat sich nach ihrem ersten Saisonrennen über 3000 Meter Hindernis enttäuscht gezeigt und hofft auf Besserung noch bis zur Leichtathletik-WM in zwei Wochen. Krause hatte beim Diamond-League-Meeting am Donnerstagabend in Stockholm in 9:44,44 Minuten nur den achten Platz belegt. „Das ist schon ein kleiner Schlag ins Gesicht“, sagte die WM-Dritte von 2019 danach im Interview des TV-Senders Sky.

          „Das sind nicht die Zeiten, für die ich trainiere“, fügte die 29 Jahre alte Olympia-Fünfte hinzu. Ihre persönliche Bestzeit steht bei 9:03,30 Minuten. Krause hatte zuletzt zwei Wochen unter einer starken Erkältung gelitten. Daher war sie am vergangenen Wochenende auch nicht bei den deutschen Meisterschaften in Berlin gestartet.

          Krause vor WM und EM

          „Ich hoffe, dass ich schnell wieder zu Kräften komme“, sagte Krause und zeigte sich zumindest froh, in dieser Saison nun ein Rennen bestritten zu haben. „Schade, dass ich nicht an die Resultate anknüpfen kann, die ich im Training gezeigt habe. Ich hoffe, dass das noch in mir schlummert“, betonte sie.

          Die am 15. Juli beginnenden Weltmeisterschaften in Eugene in den USA kommen aus Krauses Sicht für sie sehr früh. „So schnell, wie es bergab gehen kann, kann es wieder bergauf gehen“, sagte sie aber auch. Mit den Heim-Europameisterschaften ab dem 15. August in München gibt es einen weiteren Saisonhöhepunkt. „Da will ich die Gesa sein, die man kennt“, betonte Krause.

          Mihambo und Kaul als Anführer

          Der Deutsche Leichtathletik-Verband gab an diesem Freitag sein WM-Aufgebot bekannt. Die Titelverteidiger Malaika Mihambo (Weitsprung) und Niklas Kaul (Zehnkampf) sollen die deutsche Gruppe anführen. Geher Jonathan Hilbert, der in Tokio über die 50 Kilometer sensationell Silber gewonnen hatte, ist hingegen nicht dabei. Der 27-Jährige hatte sich zuletzt mit dem Coronavirus infiziert und musste mit dem Training aussetzen, Hilbert will sich nun ganz auf die Heim-EM in München konzentrieren.

          „Wir möchten als Team agieren und mit vollem Fokus die Wettkampf-Tage bestmöglich bestreiten“, sagte Chefbundestrainerin Annett Stein: „Unter den nominierten Athletinnen und Athleten befinden sich zahlreiche Leistungsträger und auch Medaillengewinner der vergangenen Jahre, die das DLV-Team anführen und von deren Erfahrung die Nationalmannschafts-Neulinge profitieren werden.“

          Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Europameisterin Mihambo ist sicherlich die größte Medaillenhoffnung des deutschen Teams, mit 7,09 Meter ist die 28-Jährige abermals die Nummer eins der Welt. Auch Diskuswerferin Kristin Pudenz, Olympia-Zweite von Tokio, sollte vorne mitmischen. Speerwurf-Ass Johannes Vetter hingegen hatte zuletzt Schulterprobleme, die ehemalige Vizeweltmeisterin Carolin Schäfer (Siebenkampf) wurde wegen Trainingsrückstands nicht nominiert.

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