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Läuferin Gesa Krause : „Wo sind meine Grenzen?“

  • -Aktualisiert am

Wie weit kann ich kommen? Gesa Krause läuft nicht nur, sie denkt auch über solche Fragen nach. Bild: Reuters

Seit meinem ersten Wettkampf laufe ich so, dass ich Schmerzen spüre. Ich will herausfinden, wie weit ich kommen kann – und dass junge Menschen im Sport besser geschützt werden. Ein Gastbeitrag.

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          Seit Jahrzehnten werden der Missbrauch von Macht, regelmäßige Verstöße gegen die Würde von Sportlern im Training beklagt. Jüngst berichteten deutsche Kunstturnerinnen über die Anwendung von psychischer Gewalt bei ihrer Ausbildung zu den Besten im Land. Wir wollen erfahren, was Trainer versuchen, um alles aus ihren Sportlern herauszuholen, wo und warum inakzeptabler Druck herrscht und was junge Athleten treibt, freiwillig unmenschlich erscheinende Härten zu ertragen. Hier schreibt Läuferin Gesa Krause:

          „Mit acht Jahren habe ich beim TV Dillenburg angefangen zu laufen. Ich hatte von Anfang an Spaß an der Bewegung, am Sport, an der Vielseitigkeit der Leichtathletik. Meinen Trainer dort habe ich dreimal die Woche gesehen. Mit vierzehn, fünfzehn wurde es dann deutlich mehr. Ich habe einmal die Woche mit dem Trainer einen Dauerlauf zusätzlich gemacht. Außerdem habe ich in der Schule sämtliche Sport-AGs belegt.

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