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Speerwerfen : Vetter gelingt ein starkes Comeback

  • Aktualisiert am

Wucht mit Speer: Johannes Vetter Bild: dpa

Bei seinem verspäteten zweiten Saisoneinstieg distanziert Speerwurf-Weltmeister Vetter Olympiasieger Röhler um fast acht Meter. Doch auch der Zweitplazierte ist nicht unzufrieden.

          Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter ist mit seinem Sieg beim 24. Werfertag in Bad Köstritz nach fast zweimonatiger Wettkampfpause ein überzeugendes Comeback gelungen. Der 26 Jahre alte Offenburger verwies am Freitagabend mit seiner Weite von 89,28 Metern Olympiasieger Thomas Röhler, der mit gerade mal 81,51 Metern nur einen Versuch über die 80-Meter-Marke hatte, überlegen auf Rang zwei. „Das war de facto mein Saisoneinstieg, nachdem ich mich beim ersten Wettkampf gleich verletzt hatte. Es ist aber trotz der guten Weite noch viel Luft nach oben. Jetzt beginnt für mich die Vorbereitung auf die WM in Doha“, stellte der Weltmeister, der wegen einer Adduktoren-Verletzung pausiert musste, zufrieden fest.

          Vetter lieferte bei Windstille eine hervorragende Serie ab und zeigte sich für das Finale der Diamond League am 29. August in Zürich gut gerüstet. Er warf die Siegerweite im ersten Versuch und hätte auch mit seinen anderen vier gültigen Würfen, die alle über 85 Meter lagen, unangefochten gewonnen. Platz drei ging mit 79,79 Metern an den Rumänen Alexandru Mihaita Novac.

          Olympiasieger Röhler war trotz der deutlichen Niederlage nicht unzufrieden. „Sicher hätte ich vor dem wie immer begeistert mitgehenden Publikum gern weiter geworfen. Technisch waren die Würfe ganz gut. Nun steht die WM-Vorbereitung im Vordergrund, aber noch wichtiger sind für mich die Olympischen Spiele 2020 in Tokio“, meinte der Jenaer.

          Das Diskuswerfen entschied Martin Wierig vom SC Magdeburg mit 64,81 Metern zu seinen Gunsten.

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