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Karriereende von Winx : Ein stilvoller Abschied vom Millionen-Pferd

  • -Aktualisiert am

Ein Star auf vier Beinen: Stute Winx dreht ihre letzte Runde auf der Galopprennbahn. Bild: AFP

Mehr als 43.000 Zuschauer bejubeln das letzte Rennen von Winx. Das populäre Pferd beendet seine Karriere mit einem Sieg – es ist der 33. in Serie. Beim Abschied von dem höchst ungewöhnlichen Tier fließen Tränen.

          Wenn ein Pferd als Sonderbriefmarke oder gar auf dem Titelbild einer Modezeitschrift erscheint, dann kann man sicher sein, dass es sich um ein höchst ungewöhnliches Tier handelt. Wenn dann selbst der Premierminister eines Landes seine Wahlkampftour unterbricht, um ein Rennen zu sehen, dann weiß man, wie populär dieses Pferd in seiner Heimat ist. Die Rede ist von der australischen Stute Winx, die am Samstag ihren Abschied nahm.

          Die Galopprennbahn Royal Randwick in Sydney war mit mehr als 43.000 Zuschauern ausverkauft, auch Premier Scott Morrison war gekommen. Es war das letzte von insgesamt 43 Rennen ihrer Karriere, und natürlich gewann sie die Queen Elizabeth II Stakes über 2000 Meter mit Reiter Hugh Bowman leicht und locker. Sie erhöhte ihre Siegesserie damit auf 33 in Serie, davon 25 Rennen auf höchstem Niveau, was Weltrekord bedeutet.

          Tränen flossen zum Abschied der inzwischen siebenjährigen Stute, die jetzt ins Gestüt geht: „Ich möchte jedem auf der ganzen Welt danken. Es war eine großartige Reise, und wir haben sie genossen“, sagte Mitbesitzer Peter Tighe. Für umgerechnet rund 145.000 Euro hatte die Besitzergemeinschaft Winx als Jährling gekauft, insgesamt hat sie mehr als 16,8 Millionen Euro an Preisgeld zusammengaloppiert – so viel wie kein anderes Vollblut auf der Welt.

          Da ihre Mutter Vegas Showgirl hieß, wurde Winx nach einer Burlesque-Show in Las Vegas in den siebziger Jahren benannt. Winx begann als Zweijährige im Juni 2014 mit einem Sieg, blieb die ersten drei Rennen ihres Lebens ungeschlagen, hatte dann aber eine kleine Schwächephase mit „nur“ einem Erfolg in sieben Starts. Im Mai 2015 begann die Serie von 33 Erfolgen in Serie – und das über Distanzen von 1300 bis 2040 Meter. Ende des Jahres 2018 wurde sie gemeinsam mit dem britischen Top-Hengst Cracksman als bestes Pferd der Welt aufgelistet.

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