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Handball : Füchse an der Spitze

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Erfreute Füchse: Berlins Spieler freuen sich über Sieg und Spitzenposition Bild: dpa

Die Füchse Berlin übernehmen die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga. Flensburg-Handewitt verspielt in der Champions League eine deutliche Führung.

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          Die Füchse Berlin haben die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga übernommen. Die Hauptstädter gewannen am Donnerstag ihr Auswärtsspiel beim TSV GWD Minden mit 31:25 (19:10) und führen das Klassement mit 8:0 Punkten an. Den vierten Sieg im vierten Spiel gab es auch für den SC Magdeburg, der sich mit 28:17 (14:8) beim HBW Balingen-Weilstetten durchsetzte. Allerdings spricht die bessere Tordifferenz für die Berliner.

          Die Füchse erwischten mit einem 5:0 (7.) einen Superstart in die Partie. Erst in der achten Minute gelang Nikola Jukic der erste Treffer für die Gastgeber. Kurz vor der Halbzeit sorgte Jacob Holm beim 19:9 für die erste Zehn-Tore-Führung der Hauptstädter. Am Ende gab es so auch einen klaren Sieger im Duell der Familie Lichtlein. Der Berliner Nils setzte sich gegen seinen Onkel Carsten im Mindener Tor durch.

          Die Partie der Magdeburger in Balingen war ebenfalls schnell entschieden. Auch ohne den verletzten Michael Damgaard hatte der SCM alles im Griff. Der HSV Hamburg erkämpfte sich mit großer Moral ein 27:27 (13:11) beim SC DHfK Leipzig. Tobias Schimmelbauer sorgte kurz vor Schluss für den umjubelten Ausgleich. Der Bergische HC gewann sein Heimspiel gegen den TVB Stuttgart knapp mit 26:25 (12:10).

          Flensburg-Handewitt verspielt Führung

          Die SG Flensburg-Handewitt hat unterdessen auch das zweite Spiel in der Vorrunde der Champions League verloren. Am Donnerstag unterlag der deutsche Vizemeister mit 27:28 (12:13) beim FC Porto. Den Siegtreffer der Portugiesen erzielte Antonio Areia in der Schlusssekunde per Siebenmeter. Beste Werfer waren Hampus Wanne mit acht Treffern für Flensburg und Daymaro Salina mit sechs Treffern für Porto.

          Die SG war extrem ersatzgeschwächt in die Partie gegangen. Zu den langzeitverletzten Franz Semper, Göran Sögard Johannessen, Magnus Röd und Lasse Möller fehlten auch Anton Lindskog und Kevin Möller. Der schwedische Kreisläufer Lindskog war mit Magen-Darm-Problemen in Flensburg geblieben, im Hause des dänischen Torhüters Möller wurde der erste Nachwuchs erwartet.

          Entsprechend schwer fanden die Flensburger in die Partie. Die Gastgeber legten nach knapp sechs Minuten ein 3:0 vor. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Norddeutschen dann aber besser zurecht. Vor allem Linksaußen Wanne hielt die SG mit seinen Treffern im Spiel. In der 40. Minute erzielte der Schwede beim 18:17 die erste Führung, die auf 20:17 (42.) und 27:24 (56.) anwuchs. Porto setzte auf den siebten Feldspieler und kam mit einem 4:0-Lauf noch zu einem glücklichen Sieg.

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