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Deutliche Kritik der Schwimmer : „Verunsicherung, Unruhe und auch Angst“

  • -Aktualisiert am

Will „auf jede weitere Verunsicherung gerne verzichten“: Sarah Köhler Bild: Imago

Die Freistellung des Sportdirektors löst bei den deutschen Schwimmern deutliche Kritik am Vorgehen des neu gewählten Präsidiums aus. Die Athletensprecher sind alarmiert und äußern sich gegenüber der F.A.Z.

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          Verunsicherung, Unruhe, Angst – Empfindungen, auf die Athletinnen und Athleten gern verzichten würden. Sie wollen sich auf die Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Tokio konzentrieren, auf die Qualifikation dafür. Doch der Schwimmsport wird von Vorwürfen gegen den ehemaligen Freiwasser-Bundestrainer Stefan L. erschüttert. Und statt durch größtmögliche Teilhabe und Transparenz zur Beruhigung seiner Sportler beizutragen, fällt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) in alte Muster und über die Öffentlichkeit ausgetragenen Fehden zurück. Seine Athletensprecher sind alarmiert.

          „Die bekanntgewordenen Verdachtsfälle und der Rücktritt des Bundestrainers Freiwasser hat große Unsicherheit und Unruhe hervorgerufen“, teilten Schwimmerin Sarah Köhler und Wasserballspieler Tobias Preuß der F.A.Z. schriftlich mit. Der Würzburger L. war vergangene Woche zurückgetreten, nachdem ihm im „Spiegel“ von mehreren Sportlerinnen sexualisierte Gewalt vorgeworfen worden war. L. bestreitet die Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt.

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