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Pferderennen : Frauen als Jockeys – geliebt und gemobbt

  • -Aktualisiert am

Rachael Blackmore hat die Publikumswahl zur „Internationalen Sportpersönlichkeit des Jahres“ des britischen Rundfunksenders BBC gewonnen. Bild: dpa

Ranzige Stimmung in der Jockeystube: Rachael Blackmore und Bryony Frost setzen sich nicht nur bei den berühmten Pferderennen gegen mächtige Männer durch. Frost hat schwere Zeiten durchgemacht – und muss auf Verständnis bisher noch warten.

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          Weder Tom Brady, Novak Djokovic oder Max Verstappen – nein, Rachael Blackmore hat die Publikumswahl zur „Internationalen Sportpersönlichkeit des Jahres“ des britischen Rundfunksenders BBC gewonnen. Während der Name der 32 Jahre alten Irin bei vielen deutschen Sportfans das ein oder andere Fragezeichen hervorrufen mag, ist die Rennreiterin in England und vor allem in ihrer Heimat längst so bekannt wie der Superstar des American Football, der Tennisspieler oder der Formel-Eins-Pilot. Denn Blackmore ist in diesem Jahr von Rekord zu Rekord geeilt. „Ich hatte so große Träume, aber dieses Jahr hat alles übertroffen, was ich mir je vorstellen konnte“, sagte Blackmore nach der Preisverleihung, die wenig zeremoniell am Flughafen in Manchester stattfinden musste, da sie es wegen einer Flugverspätung nicht mehr rechtzeitig ins BBC Studio schaffte.

          Das späte Eintreffen war eher untypisch für die Bauerstochter aus der Grafschaft Tipperary, denn meist war sie in dieser Saison die Schnellste. Allen voran im bekanntesten Hindernisrennen der Welt, dem Grand National auf der Rennbahn Aintree in Liverpool. Im April gewann sie auf der 11/1-Chance Minella Times als erste Frau das berühmt-berüchtigte Rennen über die gewaltigen Sprünge wie „Becher’s Brook“ oder „The Chair“. Damals prägte sie den Satz: „Ich fühle mich gerade weder weiblich noch männlich, ich fühle mich nicht einmal menschlich.“

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