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Florett-Fechten : Ein Trainer ohne Namen

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Die deutschen Florett-Fechterinnen um Carolin Golubytskyi (links) hätten gerne mit Andrea Magro (rechts) weiter trainiert. Bild: Picture-Alliance

Wie stellt man einen Bundestrainer ein, wenn man dem Vorgänger „betriebsbedingt“ kündigte? Der Deutsche Fechter-Bund erklärt, die Betreuung des Nationalteams sei gesichert.

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          Der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) kann zur Entlassung von Damenflorett-Bundestrainer Andrea Magro wegen des schwebenden arbeitsrechtlichen Verfahrens derzeit keine Erklärungen in diesem Fall abgeben. Unabhängig davon stellt der DFeB die Betreuung der Nationalmannschaft bis zur endgültigen arbeitsrechtlichen Klärung „durch einen kompetenten, internationalen erfahrenen Trainer ab sofort sicher“, hieß es in einer Verbandsmitteilung am Dienstagabend.

          Zuvor hatten das DFeB-Präsidium, die Damenflorett-Nationalmannschaft, der Landessportverband Baden-Württemberg, der FC Tauberbischofsheim sowie für den Deutschen Olympischen Sportbund dessen Top-Manager Michael Vesper und Dirk Schimmelpfennig in Bonn bei einem Runden Tisch die Situation um den vom FC Tauberbischofsheim entlassenen Italiener Magro besprochen.

          Das weibliche Florett-Team mit der Olympia-Teilnehmerin Carolin Golubytskyi hatte sich nach der betriebsbedingten Kündigung schriftlich an DOSB-Präsident Alfons Hörmann gewandt und darin bekundet, weiter mit Magro zusammenarbeiten zu wollen.

          Der einstige Coach der italienischen Peking-Olympiasiegerin Valentina Vezzali war mit einem Vertrag bis August 2020 ausgestattet. Er wurde durch den Verband und den FC Tauberbischofsheim gemeinsam finanziert. Der Verein hat ihm betriebsbedingt gekündigt, weil ihm die Kosten zu hoch waren.

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