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Handball-Bundesliga : Norden bleibt oben

  • Aktualisiert am

Jahresabschluss gelungen: Flensburgs Handballer schlagen Minden. Bild: dpa

Mit einem Kraftakt hält sich der THW Kiel an der Tabellenspitze. Auch die Handballer der SG Flensburg-Handewitt setzen sich im letzten Spiel des Jahres durch – und erfreuen ihre Anhänger schon vor dem Spiel.

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          Der THW Kiel steht weiter an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga. Vier Tage nach der 20:27-Heimpleite gegen die HSG Wetzlar musste sich der Rekordchampion aber arg strecken, um am Donnerstag einen 27:26 (16:15)-Auswärtssieg bei Frisch Auf Göppingen über die Zeit zu bringen. „Man hat die Verunsicherung noch gemerkt“, sagte Kiels Kreisläufer Hendrik Pekeler bei Sky.

          Die Schwaben starteten furios in die Partie. Rechtsaußen Marco Rentschler traf in der achten Minute zur 5:1-Führung für Frisch Auf. Erst allmählich fanden die „Zebras“ ins Spiel. In der zweiten Halbzeit lagen die Norddeutschen 24:19 (48.) vorne, doch Göppingen war beim 23:24 (51.) wieder dran. In der letzten Sekunde hatte Ivan Sliskovic noch die Ausgleichschance für die Gastgeber, doch sein direkter Freiwurf blieb im Kieler Block hängen.

          Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt setzte sich mit 27:22 (14:10) gegen GWD Minden durch. „Das war kein schöner Handball. Wichtig waren heute die Punkte“, sagte SG-Spielmacher Jim Gottfridsson, der seinen Vertrag in Flensburg vorzeitig bis zum Ende der Saison 2024/25 verlängert hat. Die Norddeutschen kamen gut in die Partie, führten nach acht Minuten 5:1. Minden steigerte sich, kam jedoch nicht dichter als auf drei Treffer heran.

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          Zu einem ungefährdeten 32:19 (13:8)-Heimsieg kam die TSV Hannover- Burgdorf gegen den TVB Stuttgart. Überragender Akteur der „Recken“ war Torhüter Urban Lesjak. Der Slowene stellte mit 25 Paraden eine Saisonbestmarke in der Bundesliga auf und erzielte zudem einen Treffer.

          Die Rhein-Neckar Löwen sicherten sich mit einem energischen Zwischenspurt das 29:26 (16:12) beim Bergischen HC. In der 48. Minute hatten die Gastgeber auf 22:23 verkürzt, doch die Mannheimer enteilten vorentscheidend auf 28:23 (54.).

          Die MT Melsungen nahm mit dem 36:23 (15:11) gegen den HBW Balingen-Weilstetten erfolgreich Revanche für die Hinspielpleite bei den „Galliern von der Alb“, die mit dem gleichen Ergebnis geendet hatte. 14 Treffer des Isländers Bjarki Mar Elisson sicherten dem TBV Lemgo Lippe das 34:32 (18:17) über den HC Erlangen.

          Die Füchse Berlin gewannnen dank eines verwandelten Siebenmeters von Hans Lindberg 29:28 (13:13) gegen den SC DHfK Leipzig. Den zweiten Sieg in Serie gab es für die HSG Wetzlar beim 26:23 (13:12) über die Eulen Ludwigshafen. Schlusslicht HSG Nordhorn-Lingen unterlag dem SC Magdeburg 21:27 (10:15).

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