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Handball-Bundesliga : Flensburg ein Jahr ohne Punktverlust

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Gewohnter Siegesjubel: Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt einfach immer. Bild: dpa

Bemerkenswerte Serie: Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben in den vergangenen zwölf Monaten alle Bundesliga-Spiele gewonnen. Der Weg zur Meisterschaft scheint da nur noch Formsache.

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          Die SG Flensburg-Handewitt hat auf seiner Rekordjagd einen Meilenstein erreicht. Der Tabellenführer gewann am Donnerstagabend beim 31:22 (15:7) gegen Abstiegskandidat SG BBM Bietigheim auch sein 24. Saisonspiel und erreichte damit die Marke von einem Jahr ohne Punktverlust. Zuletzt haben die Norddeutschen in der Liga am 22. März 2018 beim SC Magdeburg (23:29) nicht gewonnen.

          „Das ist vor allem etwas für Statistiker und die Geschichtsbücher, für uns ist es eine schöne Randnotiz. Aber natürlich ist es Wahnsinn, dass wir in der stärksten Liga der Welt, in der so viele Top-Handballer spielen, so viel Qualität und Mentalität bewiesen haben“, sagte Trainer Maik Machulla.

          Mit 48:0 Punkten führt der Champions-League-Sieger von 2014 weiter die Tabelle vor dem THW Kiel (44:6) an, der am Donnerstag 30:27 (16:16) beim TVB Stuttgart siegte. Die Füchse Berlin verloren ihren sechsten Tabellenplatz durch ein 29:33 (15:13) gegen FA Göppingen. Der HC Erlangen kletterte durch ein 25:25 (12:15) gegen den TSV Hannover-Burgdorf auf Platz neun.

          Flensburgs bester Werfer war der dänische Weltmeister Rasmus Lauge mit fünf Treffern. Beim Kieler Auswärtssieg war der Schwede Niclas Ekberg siebenmal erfolgreich.

          Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga einen erneuten Rückschlag einstecken müssen. Am Donnerstagabend verloren die Berliner daheim gegen FA Göppingen nach einer schwachen zweiten Halbzeit mit 29:33 (15:13). Damit rutschte das Team von Trainer Velimir Petkovic auf Platz sechs ab. Beste Berliner Werfer waren Bjarki Elisson mit acht und Hans Lindberg mit sechs Toren. Die Füchse mussten auf den erkrankten Abwehrchef Jakov Gojun verzichten, dafür waren die Rückrauspieler Fabian Wiede und Frederik Simak nach Verletzungspausen wieder dabei. Die Berliner fanden vor 6424 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle aber zunächst nicht ins Spiel. Zu viele offene Würfe wurden verworfen. So lag man schnell 1:4 hinten. Die Gastgeber mussten sich erst langsam in die Partie reinkämpfen. Mitte der ersten Halbzeit standen die Füchse dann in der Abwehr besser und kamen so zu mehr Ballgewinnen.

          Beim Stand von 6:9 drehten sie mit einem 6:0-Lauf die Partie. In der 23. Minute brachte Hans Linsberg die Berliner beim 10:9 erstmalig in Führung. Einen knappen Vorsprung konnten die Füchse auch noch bis zur Pause halten. Doch nach dem Seitenwechsel ging bei den Hauptstädtern wieder gar nichts mehr. Im Angriff leistete man sich viel zu viele unnötige Ballverluste. Nach einem 0:4-Negativlauf war nicht nur der Vorsprung verspielt, man lief nun auch wieder einem Rückstand hinterher. Und der wuchs bis zur 50. Minute dann sogar auf 21:27 an. Vor allem die Defensive brach in dieser Phase förmlich auseinander. In der Schlussphase hatten die Füchse nichts mehr zuzusetzen und verloren am Ende überraschend deutlich.

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