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Fitness in Corona-Zeiten : Auf der Stelle ein Wunder

Auch so bleiben Kinder in Bewegung: In England nimmt die achte Jahr alte Mia an einem täglichen Live-Training teil. Bild: dpa

Die Corona-Krise macht auch Hobbysportler erfinderisch: Tipps und Tricks, wie der Mensch in Notzeiten mit der Wiederentdeckung von Kinderspielen gesund bleibt – und Spaß hat.

          6 Min.

          Rund 85 Prozent der Deutschen leiden unter Bewegungsmangel. Eine erschreckende Zahl, die schon galt, bevor die Corona-Pandemie weite Teile des Lebens einschränkte und den Alltag in die Häuser und Wohnungen verlagerte. Das ist eine Belastung für den Menschen. Und es ist schwer in Einklang zu bringen mit den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Erwachsenen dazu rät, sich pro Woche mindestens 150 Minuten moderat zu bewegen, also zügig zu gehen. Oder 75 Minuten zu joggen.

          Michael Wittershagen
          Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Doch es gibt Lösungen. Professor Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie an der Deutschen Sporthochschule in Köln, kennt einige von ihnen. Der Zweiundsechzigjährige sagt: „Körperliche Aktivität ist der beste Stimulus dafür, dass das Immunsystem von der ersten Sekunde an gepusht wird und mehr Killerzellen produziert.“ Aber er sagt auch: „Machen wir nichts, verlieren wir schnell an Abwehrkräften. Das ist gerade umso wichtiger, denn wir wollen uns doch schützen gegen das Virus.“

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