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Wenn Fitness zur Qual wird : So lässt sich die Sportsucht vermeiden

Yavi Hameister war süchtig nach Sport – die Folgen waren gravierend. Bild: Marcus Simaitis

Bei manchen wird der Preis der eigenen Fitness zu hoch: Sie sind süchtig nach Sport. Die Folgen können gravierend sein. Dabei lässt sich die Selbstqual durchaus verhindern.

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          Wie es genau anfing, daran erinnert sie sich nicht mehr genau. Nur daran, wie es war, als es da war. Dieses Gefühl, nicht aufhören zu können, zu dürfen, immer weiterzumachen, morgens einen Zehn-Kilometer-Lauf, abends ins Fitnessstudio zum Crossfit oder Krafttraining – allen Warnungen des eigenen Körpers zum Trotz. „Es war, wenn ich heute zurückblicke, die reine Tortur, pure Disziplin. Es ging nur darum, das durchzuziehen – egal, wie schmerzhaft es war, egal, wie anstrengend, egal, wie müde ich war. Es war ein To-do auf einer Liste, das ich irgendwann nicht mehr hinterfragt habe. Purer Stress“, sagt Yavi Hameister.

          Michael Wittershagen
          Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Sie trainierte immer weiter. Nahm Schmerzmittel, als sich die Knochenhaut im Schienbein entzündete. Freute sich anfangs, als ihre Periode ausblieb, weil damit auch viel Stress verschwand, es aber eigentlich bereits der Beginn einer hormonellen Disbalance war. „Ich war süchtig nach Sport – aber damals dachte ich, dass mir das guttun würde, dass ich mir damit etwas Gutes tun würde.“

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