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Tennis-WM : Federer ist draußen

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Abgang des Superstars: Roger Federer (r.) muss in London Stefanos Tsitsipas den Vortritt lassen. Bild: AFP

Die ATP-Finals erleben ein Finale zweier Youngster: Stefanos Tsitsipas wartet nach dem Erfolg gegen Roger Federer auf seinen ähnlichen alten Gegner. Am Abend spielt Alexander Zverev gegen Dominic Thiem im zweiten Halbfinale.

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          Roger Federer hat bei den ATP Finals in London nach einer Niederlage im Generationenduell mit Debütant Stefanos Tsitsipas das Endspiel verpasst. Der 38-Jährige unterlag im Halbfinale am Samstag dem 17 Jahre jüngeren Griechen 3:6, 4:6. Tsitsipas' Gegner ermitteln am Abend (21.00 Uhr/Sky) Titelverteidiger Alexander Zverev (Hamburg) und der Österreicher Dominic Thiem, der 26 Jahre alt ist.

          Federer hatte bei seiner 17. Teilnahme an dem Elite-Turnier der acht Saisonbesten mit Siegen über Mario Berrettini und Novak Djokovic zum 16. Mal die K.o.-Phase erreicht. Im Vorjahr hatte er im Halbfinale gegen den späteren Sieger Zverev verloren. Mit bislang sechs Triumphen ist er der Rekordchampion bei dem traditionsreichen Event am Saisonende.

          Von bislang drei Duellen mit Tsitsipas hatte Federer die letzten beiden gewonnen und war damit leicht favorisiert in die Begegnung gegangen. Dennoch legte er einen Fehlstart hin. Es dauerte bis zum vierten Spiel des Tages, ehe der Maestro erstmals punktete. Danach lief er dem frühen Rückstand erfolglos hinterher, obwohl es mehrfach zu Breakchancen kam.

          Das Match war dennoch spätestens jetzt ein faszinierender Schlagabtausch. Allein das letzte Spiel des ersten Durchgangs dauerte über zehn Minuten, neunmal ging es über Einstand. Tsitsipas präsentierte sich dabei wesentlich kaltschnäuziger, nutzte auch zu Beginn des zweiten Satzes seine erste Breakmöglichkeit. Diesmal aber konterte Federer umgehend und glich aus.

          Doch Tsitsipas ließ sich das Momentum nicht nehmen und holte sich in einem weiteren extrem umkämpften Spiel den Vorteil zurück. Im Angesicht der drohenden Niederlage veränderte Federer sein Spiel, spielte plötzlich vermehrt Stopps oder Serve-and-Volley. Die Wende schaffte er - trotz einer Bilanz von 12:4 Breakbällen im gesamten Match - dennoch nicht mehr.

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