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Comeback des Tennis-Stars : Federer glaubt noch an ein „großes Wunder“

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Noch nicht fertig: Roger Federer bei seinem bislang letzten Match im Juli 2021 in Wimbledon Bild: USA TODAY Sports

Im Juni bestritt Roger Federer sein letztes Match, seitdem macht ihm das Knie zu schaffen. Doch der Altmeister ist noch nicht fertig: Er träumt von einer Rückkehr. Der Zeitpunkt ist aber völlig offen.

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          Tennis-Star Roger Federer plant seine Rückkehr auf die ATP-Tour erst für den kommenden Sommer 2022, geht aber nicht von einer Wimbledon-Teilnahme aus. „Die Wahrheit ist, dass ich unglaublich überrascht wäre, wenn ich in Wimbledon schon wieder spielen würde“, sagte der 40-Jährige den Schweizer Tamedia-Zeitungen: „Australien kommt überhaupt nicht infrage. Das ist aber auch keine Überraschung für mich.“ Das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon beginnt Ende Juni, die Australian Open gehen als erstes der vier wichtigsten Turniere im Tennis bereits Mitte Januar.

          Federer erholt sich derzeit von seiner dritten Knie-Operation, sein bislang letztes Match bestritt er in Wimbledon bei seinem Aus im Viertelfinale. Die Ärzte hätten ihm gesagt, dass er im Januar wieder leicht joggen und allmählich auf den Platz zurückkehren könne, sagte der Schweizer. Im März oder April könne er wieder mit einem dem Tennis ähnlichen Training beginnen.

          Druck macht sich Federer beim genauen Zeitpunkt seines Comebacks allerdings nicht. „Wenn man es genau nimmt, macht es keinen großen Unterschied, ob ich 2022 oder erst 2023 zurückkehre, mit 40 oder 41 Jahren. Das ist egal.“

          Der „ultimative Traum“

          „Was meine sportlichen Ambitionen angeht, könnte man die so zusammenfassen: Ich möchte noch einmal sehen, was ich als Tennisprofi leisten kann. Ich kämpfe dafür und bin sehr motiviert“, sagte der 20-fache Grand-Slam-Champion.

          Im Interview mit dem Tagesspiegel machte Federer aber auch klar: „Meine Welt wird nicht zusammenbrechen, wenn ich nie wieder einen Grand-Slam-Final bestreite.“ Aber es sei sein „ultimativer Traum“, nochmals zurückzukehren: „Die Sportgeschichte schreibt manchmal solche Wunder. Ich bin realistisch: Es wäre ein großes Wunder. Aber im Sport gibt es Wunder.“

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