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Alexandra Ndolo über Rassismus : „... aber fechten könnt ihr sicher nicht“

Bin ich nicht deutsch oder bin ich es doch? – Mit dieser Frage ist Alexandra Ndolo, Tochter einer Polin und eines Kenianers, in Franken aufgewachsen. Bild: Picture-Alliance

Fechterin Alexandra Ndolo ist Tochter einer Polin und eines Kenianers und wuchs in Franken auf. Im Interview spricht sie über ihr Engagement gegen Rassismus – und für einen Sport, in dem auch dunkle Haut in einen weißen Anzug passt.

          7 Min.

          Angela Merkel sagt, Rassismus sei ein Gift, von dem es viel zu viel in unserer Gesellschaft gibt. Ist dies der Grund dafür, dass Sie bei Athleten Deutschland eine Arbeitsgemeinschaft zum Thema Rassismus betreiben?

          Michael Reinsch
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Nicht der Satz der Kanzlerin, obwohl sie natürlich recht hat. Ich engagiere mich wegen des Frühjahrs 2020 und der Black-Lives-Matter-Bewegung. Wir in Deutschland wollten unsere Solidarität bekunden und zugleich auf unsere Probleme hier aufmerksam machen. Es ist fürchterlich, was in anderen Ländern passiert. Aber wir haben in Deutschland definitiv auch Probleme mit Rassismus. Es ist anders, aber es ist da.

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