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Degenfechter Schmidt : „Keine Eintagsfliege“

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Von Yannick Borel (r.) wird er getroffen. Dennoch gewinnt Richard Schmidt (l.) EM-Bronze. Bild: EPA

Degenfechter Richard Schmidt gewinnt bei der EM in Serbien die erste Medaille für die deutschen Fechter. Mit Bronze bestätigt der Offenbacher auch seinen WM-Erfolg von 2017.

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          Der Offenbacher Degenfechter Richard Schmidt hat ein knappes Jahr nach WM-Bronze von Leipzig auch bei den Europameisterschaften in Novi Sad Rang drei belegt. Der 25-Jährige verlor am Sonntag das Halbfinale gegen den erfolgreichen französischen Titelverteidiger Yannick Borel mit 10:15. Durch ein 15:12 zuvor gegen den Finnen Niko Vuorinen hatte Schmidt dem deutschen Team zuvor schon die erste Medaille der Titelkämpfe in Serbien gesichert, da im Fechten zwei Bronzemedaillen vergeben werden.

          „Das ist ein geiles Gefühl. Und ich habe bewiesen, dass ich keine Eintagsfliege bin“, kommentierte Schmidt seinen Sieg im Viertelfinale, nachdem er Edelmetall sicher hatte. Es war die erste EM-Medaille für einen deutschen Degenfechter seit dem Titelgewinn von Jörg Fiedler 2013 in Zagreb. Der Leverkusener Lukas Bellmann schied im Top-Acht-Feld mit 12:15 gegen den Ukrainer Bogdan Nikischin aus. Borel gewann schließlich das Finale denkbar knapp mit 15:14 gegen den Esten Nikolai Novosjolov.

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