https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/extremkletterer-dani-arnold-im-interview-ueber-risiko-am-berg-15967651.html

Extremkletterer Dani Arnold : „Es geht um das Recht auf Risiko“

Kaltes Vergnügen: Auch beim Eisklettern hat Dani Arnold seinen Spaß. Bild: Mammut

Der Schweizer Extremkletterer Dani Arnold stellt Speedrekorde auf – zuletzt ohne jede Seilsicherung. Im Interview spricht er über einen verspäteten Hubschrauber, Bauchschmerzen beim Bergsteigen und den Reiz der Gefahr.

          6 Min.

          Dani Arnold, Sie sind im August in der Rekordzeit von 2:04 Stunden durch die 1200 Meter hohe Grandes-Jorasses-Nordwand im Mont-Blanc-Massiv geklettert – ohne jede Seilsicherung. Die Erstbegeher der Route auf den Walker-Pfeiler (4208 Meter) hatten drei Tage benötigt. Was hat Sie an diesem Projekt gereizt?

          Bernd Steinle
          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Im Bergsteigen geht es heute oft nicht mehr so sehr darum, ob man etwas gemacht, sondern wie man es gemacht hat. Diese Frage ist auch für mich wichtig: Wie weit kann ich den Aufwand reduzieren und mich trotzdem wohlfühlen beim Klettern, für mich persönlich alles im Griff haben? Ich hätte auch ein kurzes Seil oder einen Klettergurt mitnehmen können, und der Effekt in der Öffentlichkeit wäre wohl ähnlich gewesen. Aber für mich war es so der richtige Weg.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Am vergangenen Wochenende demonstrierten in London Anhänger des schottischen Selbstidentifikations-Regelung für Trans-Rechte.

          Debatte über Transrechte : Vergewaltiger im Frauengefängnis

          Die schottische Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon ist im Streit um Transrechte in die Defensive geraten. Nachdem ein Vergewaltiger in ein Frauengefängnis sollte, beugte sie sich jetzt Protesten.
          Ostentative Freude am Fahren: Toyota-Chef Akio Toyoda (rechts) und sein designierter Nachfolger Koji Sato im Firmenvideo

          Umweltfreundliche Autos : Toyota denkt anders

          Der japanische Marktführer hat den Trend zum Batterie-Elektroauto nicht verschlafen. Doch er geht seinen eigenen Weg – zahlt sich das aus?